Joshua Luft Keine Kommentare

BITMi-Mitgliedernews: Autohof wechselt mit FibuNet erfolgreich in die RIVA-Cloud

Bereits im Jahr 2005 hat die FibuNet-Software bei Autohof Reimers COMET TOP abgelöst und unterstützt dort seitdem die kaufmännischen und buchhalterischen Prozesse. Als Integrationsplattform hat FibuNet seit der Ersteinführung eine Reihe von Systemablösungen im Bereich Dealer-Management-System, Dokumentenmanagement, Archiv und Workflow unterstützt. Ergänzend zur Finanzbuchhaltung, Kostenrechnung und Anlagenbuchhaltung ist seit 2014 FibuNet webIC als Software für Rechnungsbearbeitung im Einsatz. FibuNet webIC beinhaltet einen einfach zu konfigurierenden Workflow für einen standortübergeifenden Rechnungsprüfungs- und Genehmigungsprozess.

Als typisches Autohaus für Volkswagen-Konzernmarken ist Autohof Reimers mit einer hochkomplexen IT-Systemumgebung konfrontiert. Steigende Anforderungen an die IT ergeben sich aus fortlaufend strenger gewordenen Richtlinien des VW-Konzerns in Verbindung mit technologischem Wandel und Datenschutzverordnungen. Nicht zuletzt aufgrund von Übernahmen anderer Autohäuser hatten sich insgesamt sechs Standorte mit eigenen Serverlandschaften ergeben. Der damit verbundene Aufwand hinsichtlich Administration und Pflege, Ersatzinvestitionen für Hardware, Lizenzen sowie insbesondere für die Erstellung und Einhaltung von Sicherheitskonzepten ist für ein mittelständisches Unternehmen wie Autohof Reimers unangemessen hoch und kaum noch zu bewerkstelligen.

Ein naheliegendes Lösungskonzept für derartige Herausforderungen hat die ZEUS Informationstechnologie GmbH aus Braunschweig entwickelt. Der auf Volkswagen- Konzernmarken und Servicebetriebe spezialisierte IT-Dienstleister verfolgt damit konsequent das Prinzip der Virtualisierung der gesamten Autohaus-IT-Infrastruktur. Ein wichtiger Bestandteil des Lösungsspektrums ist die RIVA-Cloud, mit der die Funktionen der gesamten IT eines Autohauses auf die Größe eines Routers geschrumpft werden soll.

Vor dem geschilderten Hintergrund entschied sich Autohof Reimers Ende 2020, ihre komplette Systemumgebung in die RIVA-Cloud von ZEUS zu verlagern. Der Transformationsprozess umfasste alle zur Systemumgebung zugehörigen Softwarelieferanten. FibuNet nahm dabei als Integrationsplattform einen besonderen Stellenwert ein. Neben FibuNet und FibuNet webIC wurde bis heute ein Großteil der branchenspezifischen Anwendungen erfolgreich in die RIVA- Cloud verlagert, wie beispielsweise der elektronische Verkäuferarbeitsplatz EVA, die KFZ- Software DAT, easy-car-archiv sowie easy-car-capture und verschiedene mehr. Die noch bei Reimers vor Ort installierten Windows-Clients stehen ebenfalls kurz vor Verlagerung, womit das RIVA-Cloud-Konzept von ZEUS konsequent umgesetzt sein wird und die Funktion der IT trotz mehrerer Standorte tatsächlich bis auf die Größe eines Routers zusammengeschrumpft sein wird. Damit kann sich die Autohof Reimers GmbH noch deutlich besser auf ihr Kerngeschäft konzentrieren.

Die zuständigen Fach- und Führungskräfte bei Autohof Reimers GmbH empfehlen grundsätzlich jedem anderen Autohaus, ihrem Beispiel zu folgen. Laut Herrn Robert Kainert, kaufmännischer Leiter und dem EDV-Verantwortlichen, Herrn Christian Hönicke, hat sich der IT-Betrieb bei Reimers deutlich entspannt. „Die Verlagerung unserer IT wurde seitens ZEUS äußerst professionell vorbereitet und realisiert. Endlich können wir uns sicher sein, dass wir IT- technologisch immer up-to-date sind, sämtliche Datenschutzverordnungen erfüllen und jetzt auch vor jeglichen Cyberangriffen bestens geschützt sind.“

 

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Von FORMAT – Unter die Lupe genommen: Warum sich jedes Unternehmen mit Sanktionslistenprüfung auseinandersetzen muss

„Mich betrifft die Sanktionslistenprüfung nicht, denn ich führe keine Exporte durch.“ Das ist eines von zahlreichen Vorurteilen, die wir von der FORMAT Software Service GmbH seitens der Unternehmen hören, wenn es um das Thema Compliance geht. Unsere Erfahrung zeigt, dass viele Firmen der Annahme sind, dass sie nichts machen müssen, weil sie „nur“ Geschäfte innerhalb Deutschlands oder der EU machen. Das ist ein großer Irrtum, der schwerwiegende Folgen haben kann.

Denn: Jedes Unternehmen, das wirtschaftliche Ressourcen zur Verfügung stellt ist verpflichtet, Sanktionslistenprüfungen durchzuführen. Dies soll gewährleisten, dass mit Personen, Organisationen, Lieferanten oder Kunden, die auf einer Anti-Terror-Liste oder Sanktionsliste aufgeführt sind, keine Geschäfte gemacht werden. Die aktuellen Konflikte zwischen den Wirtschaftsmächten werden teilweise durch Sanktionierungen ausgefochten. Die weltweiten Konsequenzen spüren wir alle. Die Sensibilisierung für die täglich notwendigen Sanktionslistenprüfungen steigt.

Warum? Weil bei einer Sanktionslistenänderung das Unternehmen nach Veröffentlichung durch die Behörden 48 Stunden Zeit hat, die Änderungen zu befolgen. Wer nicht auf dem neuesten Stand ist, kann sich somit strafbar machen. Was wenige wissen: Die Verantwortung für die Einhaltung der Verordnung in einem Unternehmen liegt zwar bei der Geschäftsführung, doch die Prüfpflicht muss von jeder Abteilung sichergestellt werden. Es beginnt bereits beim Empfang eines Besuchers in Ihrem Geschäftsgebäude – ob manuell oder automatisiert.

Stehen Sie in puncto Compliance auf der sicheren Seite: Unser Sanktionsmonitor FORMAT-SAM erledigt für Unternehmen den automatisierten Abgleich aller Personen- und Firmenadressen mit den ausgewählten und aktuellen Sanktionslisten. Anhand des eigenen Suchalgorithmus wird eine aktive Überwachung des Datenbestandes vorgenommen – selbstverständlich unter Berücksichtigung verschiedener Prüfstrategien. Im Falle eines potenziellen Treffers findet eine tiefgehende Überprüfung statt. Zugrunde gelegt werden hier Übereinstimmungsquotienten und Prüfkriterien für eine abschließende Bewertung. Das Resultat: Eine minimale Fehlerquote mit maximaler Sicherheit.

Die zuverlässig hohe Qualität der Daten wird bei FORMAT großgeschrieben. Aus diesem Grund wurde das eigene Content-Team gebildet, welches permanent im engen Austausch mit nationalen und internationalen Behörden steht. Der Vorteil? Das Content-Team prüft die Verordnungen und Änderungen und gleicht sie mit den elektronisch bereitgestellten Informationen mit rechtsverbindlichen Dokumenten ab. Bei Änderungen werden diese vollautomatisiert innerhalb von 24 Stunden zur Verfügung gestellt. Sie sind somit immer auf dem neuesten Stand. Dank der lückenlosen Dokumentation können Sie bei einer Zollprüfung noch Jahre später Ihre Entscheidungen nachvollziehen – und auch begründen.

Finden Sie alle Informationen über Sanktionslistenprüfung hier.

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BITMi-Mitgliedernews: Unternehmensverbund startet erfolgreich digitale Rechenbearbeitung mit FibuNet webIC

Krause-Biagosch ist die größte operative Gesellschaft des Teilbereichs Technoprint der HORSTMANNGROUP und war einer der ersten FibuNet-Kunden überhaupt. Seit inzwischen über 30 Jahren unterstützt die FibuNet Finanzbuchhaltung einschließlich Kostenrechnung und Anlagenbuchhaltung die kaufmännischen Prozesse in diesem Unternehmen und den anderen Gruppengesellschaften.

Wegen der langjährigen Nutzung der FibuNet-Software lag es nahe, die an die Finanzbuchhaltung angrenzenden Prozesse der Rechnungsbearbeitung mithilfe von FibuNet webIC zu automatisieren. FibuNet webIC leitet auf elektronischem Wege eingegangene oder eingescannte Rechnungen in einen digitalisierten Genehmigungslauf weiter. Gesteuert vom integrierten Workflow prüfen bzw. genehmigen berechtigte Benutzer die Rechnungen in einem Vorgang nach einem rollenbasierten Regelwerk, das auf einfache Art nach den Kundenvorgaben konfiguriert wird. Alle Daten einschließlich Kontierungsvorschlag, digitale Rechnungen, Bearbeitungshistorie sowie sämtliche Anhänge werden am Ende des Prozesses auf Knopfdruck in die FibuNet-Finanzbuchhaltung übernommen.

Das Einführungsprojekt für webIC sah zunächst eine Pilotierung bei der M. Mühl & Co. GmbH vor. Nach erfolgreicher Inbetriebnahme Ende 2021 startete im Februar 2022 die Einführung bei Krause-Biagosch. Als weitere Ausbaustufe wurde das System um die OCR-Erkennung CaptureThis! der Firma CADOSYS ergänzt. Auf diesem Weg können die Buchungsdaten nun zunehmend automatisiert aus den Eingangsrechnungen ausgelesen werden.

Im Rahmen der Einführung von FibuNet webIC in beiden Gesellschaften waren keine Softwareprogrammierungen erforderlich. Neben der Installation und Schulung bestand die Hauptarbeit in der Erarbeitung und internen Abstimmung der Sollprozesse. Der in FibuNet webIC integrierte Workflow musste daraufhin lediglich mit Hilfe des einfach zu bedienenden, grafischen Workflow- Designers angepasst werden. Seit Ende April 2022 ist FibuNet webIC bei Krause-Biagosch produktiv im Einsatz und soll nun auf weitere Gruppengesellschaften ausgeweitet werden.

Laut Herrn Frank Erxmeier, Leiter Rechnungswesen des Bereiches Technoprint und Projektleiter, haben sich die Erwartungen an die Einführung von FibuNet webIC erfüllt. „Aufgrund der einfachen Handhabung des Systems konnten wir uns auf die Abläufe an sich konzentrieren. Die gute Nachvollziehbarkeit im Aufbau und in der Darstellung im webIC hat geholfen, schnell Akzeptanz zu erreichen und alle Beteiligten auf dem Weg mitzunehmen. Das Endergebnis ist eine erhebliche Verbesserung bezgl. Steuerung und Durchsatz in der Rechnungsbearbeitung.“

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BITMi-Mitgliedernews: Vorreiter Technologie GmbH erringt europäischen Patent

BITMi-Mitglied Vorreiter Technologie GmbH hat für seine cloudbasierte SaaS-Lösung ein europäisches Patent erringen können.

Das Patent wurde im Januar 2021 angemeldet und vom Patentamt am 23.06.2022 veröffentlicht. Der Titel des eingereichten Patents ist: Verfahren zur Informationsübertragung und Ausgabegerät zur Durchführung des Verfahrens – d.h. patentiert wurde die bidirektionale Kommunikation inkl. eines Endgerätes als Schnittstelle.

QEN – Eine smarte Lösung, viele Möglichkeiten
QEN ist eine web- und cloudbasierte Lösung, mit der man seine täglichen Aufgaben in der Verwaltung automatisieren und vereinfachen kann. Wir haben mit QEN ein modulares System entwickelt, dass den Informationsaustausch zwischen Praxen/Empfang und Kunden/Patienten vereinfacht und ressourcenschonend ist. Informationsdokumente, Formulare, Termine, Rechnungen und vieles mehr können ganz einfach mit den Kunden via QR Code geteilt werden – Ohne eine weitere Installation oder App!

Mit QEN können Arbeitsabläufe digitalisiert, in dem alle Dokumente und Formulare den Kunden in digitaler Form zur Verfügung gestellt werden. Dazu braucht man weder eine zusätzliche Software, noch muss der Kunde eine weitere App auf seinem Smartphone installieren. Es wird einfach das gewünschte Dokument, Termin oder Formular ausgewählt, welches geteilt werden soll und statt es wie bisher auf Papier zu drucken, wird bei der Druckerauswahl der QENerator ausgewählt und dieser erzeugt einen individuellen QR Code, der auf dem Gerät angezeigt wird. Der Kunde muss diesen nur noch mit seinem Smartphone abscannen und erhält die geteilten Informationen.

Die Vorreiter Technologie GmbH dazu: „Wir haben QEN entwickelt, um unsere Umwelt zu schonen. Wir haben leider die Erfahrung machen müssen, wie viele Formulare man bei Ärzten oder in Krankhäusern ausfüllen muss und wie oft sich die Angaben wiederholen. Wenn man bedenkt, wieviel Papier jährlich verbraucht wird und wieviel CO2 dabei erzeugt wird – dann ist QEN die einfache Lösung, um diesem Problem entgegenzuwirken. Mit QEN werden Sie zum Vorreiter!“

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Joshua Luft Keine Kommentare

BITMi-Präsident Dr. Oliver Grün erneut in Beirat „Junge Digitale Wirtschaft“ berufen

Aachen/Berlin, 12. August 2022 – Dr. Oliver Grün, Präsident des Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi), wurde ein weiteres Mal in den Beirat „Junge Digitale Wirtschaft“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) berufen. Als Mitglied des Beirats setzt er sich seit 2013 für die souveräne Digitalisierung in Deutschland ein und steht nun Bundesminister Dr. Robert Habeck beratend zur Seite.

„Ich freue ich mich über die Berufung von Bundesminister Dr. Habeck in seinen Beirat ‚Junge Digitale Wirtschaft‘ für weitere 2 Jahre. Gerne setze ich mich auch auf diesem Wege für eine konkrete Umsetzung der gerade veröffentlichten Start-up-Strategie der Bundesregierung ein,“ sagte Grün nach der Berufung.

Bereits im März traf sich Bundesminister Habeck erstmalig mit dem Beirat, um sich über die kürzlich veröffentlichte Start-up-Strategie der Bundesregierung auszutauschen. Nun ist die Auftaktsitzung für den neu besetzten Rat für den 17. August angesetzt.

Isabel Weyerts Keine Kommentare

BITMi zur Start-up-Strategie der Bundesregierung: Die nächsten Schritte sind entscheidend

Aachen/Berlin, 01. August 2022 – Die Start-up-Strategie der Bundesregierung hat aus Sicht des Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) das Potenzial, die dringend benötigte Entstehung neuer digitaler Geschäftsmodelle in Deutschland zu begünstigen. Insgesamt begrüßt der BITMi das Papier, doch im Detail greift es teilweise noch zu kurz oder bleibt mit einigen Ankündigungen zu sehr im Ungefähren. Deshalb ist es für den Verband entscheidend, wie die nächsten Schritte konkret umgesetzt werden.

„Erfreulich ist, dass die Strategie ein klares Bekenntnis zur Notwendigkeit beinhaltet, die Finanzierung junger, schnell wachsender KMU aus dem Tech-Bereich zu unterstützen und diese nicht allein ausländischen Investoren zu überlassen, um die technologische Souveränität zu erhalten“, erklärt BITMi-Präsident Dr. Oliver Grün. Hoffnung setzt der BITMi diesbezüglich in die geplante European Tech Champions Initiative. Hierbei kommt es für den Verband darauf an, dass diese auch grundsätzlich allen innovativen KMU Zugang gewährt. Dabei sei das ‚M‘ in KMU entscheidend, so Grün weiter. Denn allzu oft werde verkannt, dass Scale-Ups auch aus dem Mittelstand heraus entstehen – mit dem Potenzial zur Marktführerschaft in Bereichen, die für die digitale Souveränität kritisch sind.

Ähnlich verhält es sich bei der Ankündigung des Zukunftsfinanzierungsgesetzes. Dieses muss aus Sicht des BITMi Börsengänge dringend vereinfachen. Bislang sehen sich KMU mit teilweise absurden regulatorischen Hürden konfrontiert, die sie im Zweifel vom Schritt an die Börse abhalten. „Mit diesem Zustand dürfen wir uns nicht abfinden. Den Weg an die Börse dürfen wir den innovativsten Unternehmen nicht verstellen, wenn wir sie in Deutschland halten wollen“, so Grün.

Isabel Weyerts Keine Kommentare

BITMi-Partnerprojekt AIPI veröffentlicht IT-Kompetenzatlas Ruanda

Der neuen Kompetenzatlas „Digitale Innovationen aus Ruanda“ bietet eine Übersicht innovativer und hochkompetenter ruandischer IT-Unternehmen für potenzielle Partnerschaften mit deutschen Unternehmen. Der Atlas wurde im Rahmen des Partnerprojektes Access to International Partnerships in IT (AIPI) des BITMi und der ICT Chamber, dem IT-Branchenverband in Ruanda, erstellt. Ziel des Projektes ist, sowohl den ruandischen als auch den deutschen IT-Sektor zu stärken und internationale Kooperationen auf Augenhöhe zu ermöglichen.

Als Werkzeug dafür dient der neue Kompetenzatlas, der IT-Lösungsanbieter und Anbieter aus den Bereichen E-Government und Beratung, Design und Engineering Services, Infrastruktur, Training und Kapazitätsaufbau sowie Media-Plattformen vorstellt. Neben Lösungen für die Privatwirtschaft beinhaltet der Atlas auch einen Überblick über die ruandische E-Governance Plattform IREMBO mit ihren vielfältigen Anwendungen für diverse Behörden und öffentliche Einrichtungen.

Isabel Weyerts Keine Kommentare

BITMi-Mitgliedernews: Start-Up consalio schließt Pre-Seed Runde ab und gewinnt Signavio-Executives als Investoren für Advisor Spend Management Lösung

Die Rolle von Beratungen in der Wirtschaft und im öffentlichen Sektor wächst kontinuierlich. Digitale Transformationsprojekte, der Einsatz von Datenanalysen und künstlicher Intelligenz, ESG- Regularien sowie die „neue Arbeitswelt“ veranlassen Unternehmen seit Jahren verstärkt dazu, Spezialwissen von außen einzukaufen. Gleichzeitig wird die Angst vor einer globalen Rezession darauf hinwirken, dass Unternehmen in den nächsten Jahren massiv ihre Kostenbasis optimieren müssen. Mit steigenden Ausgaben für Beratungsleistungen wird folglich auch die Notwendigkeit für Kostenkontrolle und Transparenz über die Beratungs-Landschaft in einem Unternehmen wachsen.

Dies stellt die Fachabteilungsleitenden und Projektmanager zunehmend vor Herausforderungen des Kosten-Controllings im Beratungsbereich. Denn eine fehlende Anbindung der Beratenden an unternehmensinterne Systeme bedeutet einen hohen manuellen Aufwand seitens der Fachabteilungen, um Kostenübersichten und Abrechnungsinformationen sämtlicher Beratungen im Blick zu behalten. Dieses Problem hat das Düsseldorfer Start-Up consalio erkannt und eine Advisor Spend Management Lösung entwickelt, die in Echtzeit Daten von den Beratenden direkt an die Fachabteilung übermittelt. Mittels Digitalisierung von manuellen Prozessen der Datenübertragung, Auswertung und Freigabe wird nicht nur Zeit eingespart, sondern auch Transparenz geschaffen, die ein kostenoptimiertes Projektmanagement ermöglicht.

Felicia Mundhenke consalio CEO

consalio CEO, Felicia Mundhenke

Der Bedarf für consalios Lösung besteht in fast allen Unternehmensbereichen, in denen externe Dienstleistungen in Anspruch genommen werden: Rechtsabteilungen, Steuerabteilungen sowie IT- und Marketing-Abteilungen beschäftigen in der Regel kontinuierlich ein großes Netzwerk an Beratenden. „Unsere Kunden wollen sich auf das Wesentliche konzentrieren und setzen consalio ein, um Prozesse zu digitalisieren und eine optimierte Steuerung der Beratungen zu ermöglichen“, so Felicia Mundhenke, Gründerin von consalio.

In der aktuellen Finanzierungsrunde erhält das 2021 in Düsseldorf gegründete Start-Up prominente Unterstützung von den Investoren Nicolas Peters und Gerrit de Veer, beides Top Executives von Signavio. Signavio gehört zu den erfolgreichsten B2B SaaS Start-Ups Deutschlands im Bereich des „Business Process Mining“, also der Optimierung von Geschäftsprozessen, und wurde im vergangenen Jahr von SAP übernommen. Außerdem investiert in consalio unter anderem Alexander Bruehl (SaaSgarage), Anja Witte, Philipp Moehring, Marcus Bez, Mike G. Simon, Oliver Markl und Peter Kessler sowie die NRW.BANK aus Düsseldorf. Mit dem Investment der aktuellen Finanzierungsrunde wird das Start-Up Team in den kommenden Monaten den Fokus auf die Entwicklung der Beta-Version, die Vermarktung und den Aufbau des Kundenstamms legen.

Über consalio

consalio ist eine B2B SaaS Lösung, die es Unternehmen ermöglicht, vollständige Transparenz über sämtliche laufenden Beratungsaktivitäten und kosten im Unternehmen zu erlangen und den Mitteleinsatz für Beratungsleistung zu optimieren. Mittels EchtzeitInformationen wird der Projektrahmen unter Kontrolle gehalten und ein rechtzeitiges Gegensteuern während eines Beratungsprojektes ermöglicht. Die Daten werden hierzu in einem einfach zu verstehenden und übersichtlichen Dashboard dargestellt, das durch im Hintergrund laufende Analysen unterstützt wird. Auf diese Weise ermöglicht consalio eine frühzeitige Konflikterkennung, die Realisierung von Einsparpotenzialen, eine Vergleichbarkeit von Beratungsprojekten miteinander sowie die Verbesserung der Verhandlungsbasis aufgrund einer transparenten Kommunikation zwischen dem Unternehmen und seinen Beratenden.

Isabel Weyerts Keine Kommentare

Digital Markets Act und Digital Services Act: EU-Parlament setzt Meilenstein für die Digitale Souveränität Europas

Aachen/Berlin, 05. Juli 2022 – Mit den heute vom EU-Parlament angenommenen Gesetzen über digitale Märkte und digitale Dienste ist ein wichtiger Schritt hin zu deutlich besseren Wettbewerbsbedingungen auf dem digitalen Mark und verbessertem Verbraucherschutz bei der Nutzung digitaler Dienste gelungen. Der Bundesverband IT-Mittelstand e. V. (BITMi) sieht im Digital Markets Act (DMA) und im Digital Services Act (DSA) einen bedeutenden Meilenstein auf dem Weg hin zu einem Europäischen Digitalmarkt, der geprägt ist von europäischen Technologien und Regeln.

Insbesondere der Digital Markets Act zahlt aus Sicht des Verbands auf die Stärkung der digitalen Souveränität Europas ein. Bislang konnten ‚Gatekeeper-Plattformen‘ unter anderem durch Lock-In-Effekte eine marktbeherrschende Stellung einnehmen – etwa indem ihre Produkte nicht mit Lösungen anderer Anbieter kompatibel waren oder sie Nutzerdaten ihrer Plattform vor Drittanbietern unter Verschluss hielten. Diese Praktiken wirken sich mittelfristig innovationshemmend aus und zementieren bestehende Abhängigkeiten von Tech-Giganten. „Für eine selbstbestimmte, digitale Transformation ist es ganz entscheidend, dass wir die eigenen technologischen Fähigkeiten stärken und solche Abhängigkeiten reduzieren. Das geht aber nur, wenn wir die Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle in Europa begünstigen. Ein modernes Wettbewerbsrecht, wie es durch den DMA nun geschaffen wird, ist hierfür eine wichtige Grundvoraussetzung. Der digitale Mittelstand kann dadurch besonders profitieren“, erklärte Patrick Häuser, Leiter des BITMi-Hauptstadtbüros im Anschluss an die Abstimmung. Denn mit den neuen Gesetzen ist es Gatekeepern nun untersagt, andere Anbieter von ihren Plattformen auszuschließen, ihnen den Zugang zu Kundendaten zu verwehren und ihre eigenen Produkte besser zu bewerten oder unumgänglich zu machen. Auf diese Weise müssen sie sich nun einem fairen Wettbewerb um die besten digitalen Lösungen und Produkte stellen. Davon profitieren schließlich auch Nutzer und Verbraucher.

Letzteres wird insbesondere auch durch den ebenfalls heute im Parlament verabschiedeten DSA möglich. Er schafft seit langer Zeit neue Regeln für das Internet und nimmt große Plattformen stärker in die Verantwortung. Während Anbieter von z. B. Online-Marktplätzen und Sozialen Medien bisher vor dem Gesetz nicht verantwortlich dafür waren, was darüber verbreitet wurde, müssen sie nun etwa gegen illegale Inhalte und Produkte sowie Desinformation auf ihren Plattformen vorgehen.

Fabiane Küppers Keine Kommentare

BITMi-Mitgliedernews: EDUA Consulting bietet Beratung zum Social Recruiting Ansatz an

Das BITMi-Mitglied EDUA Consulting (www.edua-consulting.de) gehört zu den führenden Experten auf dem Gebiet der Fachkräftegewinnung für KMUs. Die Digitalagentur setzt dabei auf einen innovativen Prozess: das Social-Recuiting. Das ermöglicht es ihnen, kostengünstig, vertrauensorientiert und schnell potenzielle Mitarbeiter anzusprechen. Die Beratung umfasst den gesamten Recruitingprozess – von der Positionierung über die Sichtbarkeit bei der gewünschten Fachkraft bis zur Vorqualifizierung.

Es ist kein Geheimnis, dass der Bedarf an Fachkräften im deutschen Mittelstand in den letzten Jahren massiv gestiegen ist. Fachexperten in Schlüsselpositionen werden händeringend gesucht.

Dank des innovativen Social-Recruiting-Ansatzes von EDUA Consulting können Fachbetriebe ihre vakanten Stellen in kurzer Zeit mit qualifiziertem Fachpersonal besetzen, ohne dabei auf klassische Methoden wie Jobbörsen, Zeitungen oder Empfehlungen hoffen zu müssen. Denn die Erfahrung zeigt, dass nur aktiv Arbeitssuchende auf diesen Wegen versuchen, einen neuen Job zu finden.

„Durch unser Social Recruiting erreichen unsere Kunden aber auch die 80 % der nicht aktiv arbeitssuchenden Menschen und erweitern ihren Suchraum somit massiv. Dadurch eröffnen sich bisher ungenutzte Potenziale“, erklärt der Geschäftsführer einen wesentlichen Vorteil. „Ein weiteres Pro ist die Aufhebung der Vergleichbarkeit. Durch Social Recruiting wird die Ansprache von potenziellen Bewerbern als sehr persönlich wahrgenommen, was die Aufmerksamkeit für die ausgeschriebene Stelle massiv erhöht und somit die Chance für eine neue Bewerbung steigert. Weiterhin werden große Streuverluste vermieden, da genau eingestellt werden kann, welche Fachkräfte angezogen werden sollen.“

In den vergangenen Monaten hat das Team von EDUA Consulting mehreren Fachbetrieben (Elektro, Innenausbau, SHK usw.) dabei geholfen, über 1000 Bewerbungen zu gewinnen und diverse Mitarbeiter einzustellen.

„Aber es geht nicht darum, einfach irgendwen einzustellen, sondern jemanden zu finden, der wirklich zu dem jeweiligen Unternehmen passt. Der seine Vision teilt. Der Lust hat, sich dort einzubringen und gemeinsam mit dem Betrieb zu wachsen. Das ist nur möglich, wenn sich die Fachkraft von vornherein mit dem Unternehmen identifizieren kann. Genau das ermöglicht unser Social-Recruiting-Ansatz.“

Doch Social Recruiting hat noch einen weiteren entscheidenden Vorteil: Stellenanzeigen werden auf diese Art nicht als störend oder lästig empfunden, sondern können wie selbstverständlich in den Alltag der Zielgruppe integriert werden – dort, wo sich diese sowieso jeden Tag aufhält: in den sozialen Medien. Das Ergebnis: kontinuierliche Bewerbungen von passenden Fachkräften und ein geschontes Budget.

Wie sieht die Zusammenarbeit mit EDUA Consulting aus?

„Im ersten Schritt möchten wir das Unternehmen kennenlernen und herausfinden, warum sich eine Fachkraft hier bewerben sollte. Diese Antworten helfen uns, eine klare Positionierung zu erarbeiten und die Zielgruppe zu analysieren“, beschreibt das Team das Vorgehen.

„Auf Basis der gewonnen Informationen werden dann die Kampagnen aufgesetzt, also Werbung und Postings in den sozialen Medien wie Facebook, Instagram und Co. veröffentlicht. Diese Kampagnen sprechen diejenigen qualifizierten Fachkräfte zielgenau an, denen die Eigenschaften des Betriebs ebenfalls wichtig sind; die sich in diesem Betrieb wohlfühlen und langfristig bleiben wollen.“

Die Besonderheit dabei: Wenn sich ein potenzieller Bewerber mit einem Unternehmen identifizieren kann, erhöht dies die Chance auf eine Bewerbung enorm. Der Prozess sowie die Kampagne wird von der Digitalagentur ständig geprüft und optimiert.

Neugierig geworden?

Wir freuen uns auf einen persönlichen Austausch, um gemeinsam zu schauen, ob und wie wir Ihnen helfen können, um an mehr qualifiziertes Fachpersonal zu gelangen. Besuchen Sie uns gerne unter www.edua-consulting.de und buchen Sie ein kostenloses Erstgespräch.

Oder kommen Sie direkt auf uns zu:

EDUA Consulting | +49 156 78713412 | info@edua-consulting.de