Lisa Ehrentraut Keine Kommentare

Leiden Sie unter Fachkräftemangel? Kommen Sie zum 2. Innovation Camp IT-Mittelstand

Einladung zum 2. Innovation Camp IT-Mittelstand IT-Specialists for the Future

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum IT-Wirtschaft (KIW) lädt zum kostenfreien interaktiven Workshop am 17. Juni 2019 von 9:45 bis 14:30

Rahmen und Idee des Innovation Camps

Fachkräftemangel als Wachstumsbremse? Der IT-Fachkräftemarkt ist leergefegt und die bestehenden Teams sind bis an ihre Grenzen ausgelastet, die aktuell anstehenden Aufgaben zu erledigen? Der Mangel an Fachleuten in der IT-Branche gilt derzeit in vielen Unternehmen als eines der drängendsten Probleme. Sowohl der laufende Betrieb als auch die Weiterentwicklung des Unternehmens benötigen qualifiziertes Personal. Ist das nicht vorhanden, können ganze Abläufe ins Stocken geraten. Bevor das geschieht, sollte gehandelt werden; neue Ideen und Lösungsansätze müssen generiert werden, und zwar von denen, die es besonders stark betrifft: die kleinen und mittelständischen Unternehmen.

Zur Unterstützung bieten wir mit unserem kostenfreien Innovation Camp am 17. Juni 2019 einen interaktiven Workshop an, bei dem Sie gemeinsam mit anderen Unternehmen in gemischten Teams zukunftsweisende Lösungen für das Problem des Fachkräftemangels entwickeln. In einem mehrstufigen, kreativen Prozess entstehen erste Ideen, die geformt, bewertet und zu konkreten Konzepten weiterentwickelt werden.

Das Ergebnis für Sie und Ihr Unternehmen?

Sie betrachten das Problem unter völlig neuen Gesichtspunkten, entwickeln gemeinsam mit anderen Ideen und Konzepte und können sich dabei austauschen und vernetzen. Abschließend erhalten Sie von uns eine Ergebnisdokumentation, die die einzelnen Prozessschritte und Ergebnisse für Sie zusammenfasst und eine Grundlage für erste Aktivitäten in Ihrem Unternehmen bildet.

Neugierig?

Dann melden Sie sich jetzt bis zum 3. Juni 2019 hier an oder kontaktieren Sie uns, die Anzahl der Plätze ist begrenzt:

Marko Berndt
mail: marko.berndt@th-wildau.de.
tel.: +49 3375 508 742

Das Innovation Camp findet im Kreativlabor und Makerspace, dem ViNN:Lab, an der Technischen Hochschule Wildau bei Berlin statt (ViNN:Lab der TH Wildau, Hochschulring 1, Haus 16A, Raum 2095 15745 Wildau) und wird vom Foresight-Team des Kompetenzzentrums IT-Wirtschaft begleitet.

Dana Muth Keine Kommentare

FibuNet unterstützt Zukunftssicherheit bei Entsorgungsfirma Götz

Marktführende Unternehmen in der Entsorgerbranche haben sich von ehemals reinen Entsorgern zu Spezialisten für Recycling und Rohstoffverwertung entwickelt. Um die damit verbundene Ausweitung des Leistungsangebots möglichst wirtschaftlich abdecken zu können, ist der Einsatz modernster Betriebsmittel einschließlich transparenter Prozessabläufe erforderlich. Das macht auch vor den kaufmännischen Prozessen nicht Halt und führte bei der Götz GmbH Schrott + Metalle zur Ablösung der bis dato im Einsatz befindlichen Buchhaltungssoftware durch die FibuNet Finanzbuchhaltung.

Insbesondere die Digitalisierung, die Automatisierung und die erhöhte Transparenz in den Prozessen erforderten als neue Herausforderungen in der Götz-Firmengruppe den Einsatz einer modernen und professionellen Softwarelösung.

Die Einführung der FibuNet Finanzbuchhaltung wurde mit einem grundlegenden Reengineering der buchhalterischen Prozesse verbunden. Unter anderem wurde erstmals eine Kostenrechnung konzipiert und eingeführt sowie ein Teil der arbeitsintensiven Abrechnungsprozesse automatisiert. Beispielsweise werden die TollCollect-Abrechnungsdaten, die aufgrund der umfassenden LKW-Transport- und Logistikleistungen entstehen, jetzt über eine neu geschaffene Schnittstelle automatisch in FibuNet überspielt und den einzelnen LKWs zugerechnet.

Laut Beate Hampp, Leiterin Buchhaltung bei der Götz GmbH Schrott + Metalle, hat sich mit der Einführung von FibuNet der Spaßfaktor in der Finanzbuchhaltung deutlich erhöht: „Ehemals arbeitsaufwändige Eingabetätigkeiten werden jetzt Dank FibuNet automatisch ruckzuck erledigt.“

Die vollständige Pressemitteilung finden sie unter dem Link https://www.fibunet.de/pressemitteilungen/fibunet-unterstuetzt-zukunftssicherheit-bei-der-entsorgungsfirma-goetz

Dana Muth Keine Kommentare

ZMI erreicht Excellence Status als PCS-Partner

Elfershausen/München, 20.03.2019 – ZMI, der Lösungsanbieter für HR, Organisation und Sicherheit, ist ab sofort Excellence Partner der PCS Systemtechnik GmbH aus München. Die Auszeichnung dokumentiert die langjährige und sehr erfolgreiche Zusammenarbeit beider Unternehmen in den Bereichen Zeiterfassung, Zutrittskontrolle und Video. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte eine Vielzahl gemeinsamer Projekte mit ZMI Software-Lösungen sowie Hardware von PCS implementiert und so der wirtschaftliche Erfolg der Zusammenarbeit beider Unternehmen ausgebaut werden.

Die Auszeichnung als Excellence Partner nahmen Daniel Vogler, Geschäftsführer der ZMI GmbH, und Jonathan Martin, Leitung Marketing bei der ZMI GmbH, am Sitz von PCS in München entgegen. „Wir und unsere Kunden schätzen die hohe Funktionalität und Qualität der INTUS Terminals von PCS bei gleichzeitig ansprechendem Design“, so Daniel Vogler. „Der Excellence Status ist eine Anerkennung für unsere kontinuierliche Leistung in den vergangenen Monaten und motiviert uns und unser Team, diesen Kurs weiter fortzusetzen.“

Über die ZMI GmbH
ZMI hat sich zu einem führenden Lösungsanbieter für die Bereiche Personal, Organisation und Sicherheit entwickelt. Das Portfolio umfasst branchenneutral einsetzbare Software, Hardware-Terminals und Mobile Apps für Personalzeiterfassung, Digitale Personalakte, Zutrittskontrolle, Workflowmanagement, Auftragszeiterfassung, Personaleinsatzplanung sowie Warenwirtschaft und Kundenmanagement (CRM). Sämtliche Applikationen sind als Cloud-Lösung (SaaS) und On-Premises verfügbar.
Das Unternehmen wurde 1996 gegründet und zählt heute mehr als 30 Mitarbeiter. ZMI betreut heute bereits über 1.200 Kunden in der DACH-Region aus allen Branchen und Unternehmensgrößen von 3 bis mehr als 13.000 Mitarbeiter. Zur ZMI GmbH gehören neben dem Unternehmenssitz in Elfershausen Niederlassungen in Hamburg, Nürnberg, München, Stuttgart und Wien. Neben Software und Hardware bietet ZMI auch umfassenden Service in Form von Beratung, Projektmanagement, Schulung und Kundensupport.

Über die PCS Systemtechnik GmbH
PCS Systemtechnik ist ein führender deutscher Hersteller von Hard- und Software für die Bereiche Zutrittskontrolle, Zeiterfassung, Video und Betriebsdatenerfassung. Mit der Expertise von mehr als 40 Jahren Erfahrung entwickelt und fertigt PCS mit Leidenschaft und technischem Know-how INTUS Terminals und Leser für Datenerfassung, Biometrie und Sicherheitstechnik. Die Hardware der INTUS-Familie zeichnet sich durch langlebige Qualität, innovative Technologie und ausgezeichnetes Design aus. So wurden die INTUS Terminals kontinuierlich prämiert, zuletzt 2018 mit dem German Design Award für das INTUS 5540 Zeiterfassungsterminal.
In Verbindung mit den ZMI-Anwendungen, entstehen anspruchsvolle Lösungen für Zeitwirtschaft und Zutrittskontrolle für die gemeinsamen Kunden. Derzeit sind über 290.000 installierte INTUS Datenterminals mit den Lösungen von PCS und PCS Softwarehaus-Partnern im Einsatz.

Weitere Informationen

ZMI GmbH
Dipl.-Bw. (BA) Jonathan Martin, MBA
Leiter Marketing
Adolf-Kolping-Straße 11
D-97725 Elfershausen
Tel.: +49 9704 60392 – 100
Fax: +49 9704 60392 – 200
E-Mail: j.martin@ZMI.de
Website: www.ZMI.de
Folgen Sie uns auf Twitter: https://www.twitter.com/ZMIGmbH

Dana Muth Keine Kommentare

Richtungsweisende Keynote von Professor Christoph Meinel auf dem 2. European Business Analysis Day am 17. Mai in Frankfurt

RE-IMAGING THE FUTURE IN THE AGE OF DIGITAL TRANSFORMATION

Die digitale Transformation durchdringt alle Aspekte der Realität in immer schnellerem Tempo. Wir betreten eine neue digitale Welt, die uns bisher unbekannt ist. Jede physische Einheit, die mit dem Internet verbunden ist, etabliert eine digitale Hülle – eine Darstellung in der digitalen Welt. Im Cyberspace verlieren die Grenzen von Raum und Zeit ihre Wirkung. Digitale Einheiten können unabhängig von ihrem Standort mit jeder anderen verbunden werden, Informationen können kostenlos kopiert werden und der Informationsaustausch erfolgt sofort. Ein solcher Wandel hat erhebliche Auswirkungen auf die Funktionsweise unserer Gesellschaften, Unternehmen und Regierungen. Aus diesem Grund entstehen neue Geschäftsmodelle und fordern etablierte Unternehmen heraus. Immer komplexere Informationen müssen gesammelt, analysiert und verstanden werden. Bisher ist nur ein kleiner Teil unserer Gesellschaft bereit für einen solchen paradigmatischen Wandel. Die Zukunft wartet jedoch nicht. Unsere Gesellschaft muss sich auf eine moderne digitale Infrastruktur, eine datengesteuerte Wirtschaft und neue Verwaltungsmittel einstellen, um eine angemessene Regulierung für Innovationen zu gestalten. Vor allem und vor allem muss jeder einzelne Bürger mit dem Allgemeinwissen ausgestattet werden, das eine solche Transformation erfordert. Es wird immer wichtiger, dass Bildungs- und Arbeitsplätze die Eigenschaften der Internet-Technologien nutzen, damit jeder den Anschluss an die neuesten Entwicklungen hat, seine persönliche Zukunft gestalten kann und nicht von der digitalen Flut mitgerissen wird.

 

Christoph Meinel (Univ.-Prof., Dr. sc. nat., Dr. rer. nat., *1954) ist CEO und Direktor des Hasso-Plattner-Instituts für Softwaresystemtechnik GmbH (HPIsowie Dekan der Digital Engineering Fakultät an der Universität Potsdam.

Christoph Meinel ist ordentlicher Professor (C4) für Informatik am HPI und an der Universität Potsdam und hat den Lehrstuhl für „Internet-Technologien und –Systeme“ inne. Er lehrt in den Bachelor- und Masterstudiengängen „IT-Systems Engineering“ am HPI und auf der von seinem Team entwickelten MOOC-Platt­form openHPI, betreut zahlreiche Promotionsprojekte und ist Teacher an der „HPI School of Design Thinking“. Seine besonderen Forschungsinteressen liegen in den Bereichen Security Engineering, Knowledge Engineering und Web 3.0 – Semantic, Social, Service Web. Daneben ist er wissenschaftlich aktiv auf dem Gebiet der Innovationsforschung im Bereich des Design Thinking. Früher standen effiziente Algorithmen und Komplexitätstheorie im Mittelpunkt seiner wissenschaftlichen Forschungen.

Christoph Meinel ist Autor bzw. Co-Autor von über 25 BüchernAnthologien sowie zahlreicher Tagungsbände. Er hat mehr als 550 Publikationen in wissenschaftlichen Journalen und auf internationalen Konferenzen veröffentlicht und hält eine Reihe internationaler Patente. Er ist Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften acatech, Direktor des HPI-Stanford Design Thinking Research Programms, Honorarprofessor an der TU Peking, Gastprofessor der Universität Shanghai, Ehrenprofessor (concurrent professor) der Universität Nanjing und in zahlreichen wissenschaftlichen Gremien und Aufsichtsräten tätig.

Eine englische Version dieses Artikels und das restliche Programm mit drei Thementracks finden Sie auf der Webseite der Konferenz www.ba-day.com, hier gibt es auch Tickets online, noch eine kurze Zeit mit Frühbucherrabatt.

Lisa Ehrentraut Keine Kommentare

Gemeinsam erfolgreich in Konsortien – Prodatic berichtet

Der Softwaremarkt ist hart umkämpft und wird zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung von einigen wenigen, ganz großen Playern dominiert. Doch die Realität in Deutschland sieht zum Glück anders aus: Es gibt viele kleine und mittelständische Software Hersteller, die mit ihren Produkten sehr erfolgreich – ja sogar oft Weltmarktführer – sind. Wie schaffen sie das in Konkurrenz zu den allgegenwärtigen Konzernen?

Das Erfolgsrezept der meisten mittelständischen Softwareunternehmen ist ihre Expertise in einem klar eingegrenzten Bereich. Häufig sind sie mit ihren Produkten und Dienstleistungen entweder auf eine bestimmte Branche oder eine konkrete Funktionalität spezialisiert. In diesem Bereich verfügen sie über tiefgreifendes Wissen, langjährige Erfahrung und engen Kontakt zu den Anwenderunternehmen. So gewinnen spezialisierte Unternehmen sehr häufig gegen Allround-Produkte der großen Hersteller, die im Gegensatz zu ihnen zwar fast alle Branchen bedienen und unzählige Funktionen anbieten, damit aber niemals die Kundenbedürfnisse so genau treffen können. Denn die Lösungen des Mittelstands sind aufgrund ihrer Spezialisierung perfekt auf die Bedürfnisse der Anwender zugeschnitten.

Wider besseres Wissen entscheiden sich zahlreiche Anwenderunternehmen für generalisierte Standardlösungen von Großanbietern, statt auf speziell für die Anforderungen angepassten Lösungen zu setzen. Warum tun sie das, auch wenn sie dann entweder ihre eigenen Prozesse der Software anpassen müssen oder aber die Software kostenpflichtig angepasst werden muss?

Kunden ist es wichtig, dass die gesamte im Unternehmen eingesetzte Software problemlos miteinander arbeitet. Wenn es Lösungen von vielen verschiedenen Anbietern gibt, kann es immer wieder zu Problemen kommen, beispielsweise wenn bei einem Produkt ein Update ansteht und es anschließend nicht mehr reibungslos mit den anderen Produkten kommuniziert. Dazu kommt, dass der Anwender nicht nur einen Ansprechpartner bei Softwareproblemen hat. Er muss sich immer an das zuständige Unternehmen wenden – eine Unterscheidung, die für ihn vor allem in technikfernen Branchen nicht immer offensichtlich ist.

Eine mögliche Antwort der kleinen und mittelständischen Softwareunternehmen auf diesen Nachteil ist der Zusammenschluss mit gleichgesinnten Unternehmen. In sogenannten Konsortien können Anbieter unterschiedlichster Software ihre Produkte miteinander verbinden, sodass der Kunde am Ende den Vorteil aus beiden Anbietersituationen genießen kann: Er bekommt ein Produkt, welches aufgrund seiner spezialisierten Teilprodukte perfekt zu seinen Bedürfnissen passt. Gleichzeitig muss er sich nicht um verschiedene Anbieter kümmern, denn das (Kombi)Produkt des Konsortiums wirkt für ihn nach außen hin wie ein einziges Produkt mit einem einzigen Ansprechpartner. So entsteht eine Win-Win Situation: Mittelständische Softwareunternehmen erstarken in Konkurrenz zu den Konzernen und der Anwender muss nicht auf den Komfort eines einfachen, sicheren Software-Handlings verzichten, während dieser die Vorteile einer harmonisierten Speziallösungen genießen kann.

Diesen Weg ist auch die Prodatic-EDV-Konzepte GmbH gegangen. Senior Sales Manager Armin Leitner berichtet hier von der Umsetzung und Erfahrung in einem Software Konsortium:

 

Ausgangssituation

  1. Was bieten Sie an?

Die gemeinsame Produktlösung unseres Konsortiums heißt ERP2OXID. Es ist eine schlüsselfertige All-in-One Lösung, die unsere ERP Software, einen B2B Online-Shop, ein Dokumenten Management System sowie eine professionelle Finanzbuchhaltung beinhaltet. Inkludiert sind Dienstleistungen im Bereich der Prozessanalyse, Implementierung sowie kostenlose Updates und Wartung. Unsere Produktlösung repräsentiert also etwas, dass fast jedes Unternehmen im Einsatz hat – allerdings oft als Insellösungen. Dadurch entstehen häufig Probleme, sei es durch unterschiedliche Schnittstellen oder bei Updates. So ein Ablauf ist dann selten reibungslos. Dieses Problem umgehen unsere Kunden mit ERP2OXID, da wir bereits im Vorfeld alle Systeme aufeinander abgestimmt und zu einer Gesamtlösung harmonisiert haben.

  1. Wie kam es zu Ihrer Entscheidung, mit anderen IT-Unternehmen ein Konsortium einzugehen?

 Generell ist es so, dass der Softwaremarkt sehr flexibel und agil ist – und wir als Hersteller schnell auf wechselnde Bedürfnisse unserer Kunden reagieren müssen. Irgendwann ist allerdings ein Punkt erreicht, an dem es einfach sinnvoll ist, einen Partner in eine Gesamtlösung zu involvieren, der ein erforderliches Produkt bereits auf einer breiten Basis erfolgreich entwickelt und vermarktet. Dadurch sind wir in der Lage, schnell und effizient auf Kundenwünsche und Anforderungen zu reagieren und kamen so zu der Entscheidung, innerhalb eines Konsortiums mit mehreren Unternehmen eine umfangreiche Unternehmenssoftwarelösung zu initiieren.

  1. Haben Sie bereits vorher von ähnlichen Konsortien gehört?

Nein, die Idee entstand bei uns allein aus dem Antrieb heraus, dem Markt eine schlüsselfertige Unternehmenssoftware als ein sorgenfreies All-in-One Produkt anzubieten.

 

Umsetzung

  1. Wie haben Sie Ihre Kooperationspartner gefunden?

 Wir kennen alle beteiligten Partner bereits seit vielen Jahren aus einzelnen Vorprojekten, die wir in unterschiedlichen Konstellationen bewältigt haben. So ist über die Zeit eine enorme Wissens- und Vertrauensbasis gewachsen. Zwei unserer Partner sind ja wie wir Mitglied im Bundesverband IT-Mittelstand (BITMi). Das verbindet. Und an dem Dritten im Bunde arbeiten wir.

  1. Wer sind Ihre Partner?

Die beteiligten Partnerunternehmen des Konsortiums sind die OXID eSales AG, die Diamant Software GmbH und die DocuWare AG. Diese Konstellation kam dadurch zustande, dass sich unsere Produkte und Ausrichtungen hervorragend ergänzen und die Unternehmen in ihren Segmenten zu den Marktführern gehören. Weitere Kriterien bei der Partnerauswahl für ERP2OXID waren, dass jedes involvierte Softwareprodukt über eine breite Installationsbasis verfügt und die Entwicklung sowie der Support in Deutschland stattfindet.

  1. Gab es Hürden in der Umsetzung? Wenn ja, welche?

In einem Konsortium braucht es ganz klar jemanden, der den Karren anschiebt. Derjenige, der die ursprüngliche Idee hat, muss die Partner überzeugen, Vorarbeit zu leisten. In unserem Fall war die Idee so gut, da waren nur wenige Gespräche für ein grundsätzliches „Ja“ notwendig. Deutlich aufwendiger war die Synchronisierung der Entwicklungsabteilung. Das hat etwas mehr Zeit in Anspruch genommen, war aber wichtig und notwendig damit jedem Beteiligten klar ist, worum es bei der Lösung geht und was wir erreichen möchten. Zum Glück hat auch das ohne Konflikte funktioniert. Der Schlüssel zum Erfolg in einem Konsortium liegt für uns somit darin, klar zu verteilen, wer die Verantwortung trägt und antreibt.

  1. Wie lange dauerte es von der der ersten Idee über Umsetzung bis zum Angebot am Markt?

 Da wir unsere Partner bereits sehr gut kannten und alle relevanten Akteure für die ERP2OXID Lösung von Beginn an mit am Tisch saßen, ging es bei uns recht schnell mit der Umsetzung. Unsere ersten Gespräche hierzu begannen Ende 2017, Anfang Februar 2018 hatten wir unser erstes Meeting. Zentrale Themen hierbei waren eine nachhaltige und performante Umsetzung über Unternehmensgrenzen hinweg. Bereits bei der Entwicklung haben wir uns ganz bewusst für zwei Betriebsformen und drei definierte Leistungsstufen entschieden. Unsere Kunden sollten künftig zwischen einer klassischen On Premise Installation und einer hoch performanten Cloud Variante entscheiden können. Das war uns in Sachen Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit sehr wichtig. Nach rund vier Monaten, Mitte Juni 2018, konnten wir die erste Version von ERP2OXID einem breiten Fachpublikum in Freiburg vorstellen.

Das zeigt: Wenn alle an einem Strang ziehen, kann es sehr schnell gehen.

  1. Wie viel Mehraufwand hat das Konsortium für Sie bedeutet?

 In der Anfangsphase waren es für mich als treibende Organisationskraft auf Seiten von Prodatic rund 50% Mehrarbeit. Jetzt wo alle Rahmenbedingungen stehen, konzentrieren wir uns verstärkt auf den Vertrieb. Diese Arbeit wird im ersten Halbjahr durch uns und die OXID eSales AG vorangetrieben. Im Jahresverlauf werden wir die Aktivitäten durch unsere Partner weiter ausbauen und verstärken.

  1. Wie haben Ihre Kollegen auf die neue Situation reagiert?

 Alle waren von Anfang an sehr erwartungsvoll. Jeder kannte die Produkte der anderen Unternehmen natürlich aus den gemeinsamen Projekten. Allerdings hatten viele zu Beginn keine exakte Vorstellung davon, wie so eine intensive Zusammenarbeit über mehrere Unternehmen aussehen kann. Der einzige Weg die Kollegen mitzunehmen war, die nachvollziehbare Story in der laufenden Projektarbeit mit Leben zu füllen und geplante Ergebnisse zu erzielen. Nachdem wir eine unternehmensübergreifende Idee zu einer fertigen ERP-Commerce Lösung entwickelt haben, sind alle Kollegen im Boot und begeistert von unserem Konsortium und der gemeinsamen Arbeit.

 

Ergebnis 

  1. Wie reagieren die Anwender auf Ihre gemeinsame Lösung?

 Kunden wissen natürlich, dass es eine gemeinsame Lösung ist, die aus vier Software- Komponenten von vier Herstellern besteht. Das kommunizieren wir auch so. Der eigentliche Wow-Effekt entsteht allerdings durch die erlebbare Harmonisierung zu einer Gesamtlösung, die von der Planung, Implementierung, dem Service sowie der Wartung alles beinhaltet und aus einer Hand geliefert wird. Viele Unternehmen geben die Verantwortung für die Auswahl des richtigen Systems oft an nur eine oder zwei Personen einer Fachabteilung ab. Diese Mitarbeiter haben dann die Aufgabe, unzählige Anforderungen und Wünsche aller relevanten Abteilungen einer Unternehmensstruktur zu sammeln, aufzubereiten und mit technischen Anforderungen auszuformulieren. Damit müssen sie sich dann einem Markt stellen, der mit mehreren hundert Softwarelösungen und noch mehr Fragen aufwartet. Das geht oft schief und mündet in der Nichterfüllung von Erwartungen, die sich zwangsläufig auch monetär auswirken, und für lange Sales Cycle sorgen. Wir wollen mit ERP2OXID diese Zeiträume bis zu einer Entscheidung massiv reduzieren und bieten unseren Kunden spezialisiertes Know-How in allen vier Bereichen an. Flankiert wird das Gesamtpaket durch eine feste Kalkulationsgrundlage sowie ein sicheres Gefühl bei der Auswahl der passenden Lösung.

Kurzum: eine schlüsselfertige Lösung für alle, die sich keine Sorgen bei der Einführung einer umfassenden Unternehmenssoftware machen möchten.

  1. Wie vertreiben Sie Ihr gemeinsames Produkt?

Die vertrieblichen Aktivitäten werden derzeit primär über die Prodatic GmbH und die OXID eSales AG durchgeführt. Im Jahresverlauf werden die Kapazitäten durch weitere Partner ausgebaut. Parallel arbeiten wir an unserem neuen Partnerprogramm, das interessierten Systemhäusern und Dienstleistern die Möglichkeit gibt, Ihr Produktportfolio zu erweitern und gemeinsam mit uns als Konsortium neue Kunden zu erschließen.

  1. Gibt es etwas, dass Sie bei der Entstehung oder in der Zusammenarbeit im Konsortium überrascht hat?

Gedanklich waren alle Beteiligten sehr schnell und voll dabei. Als es allerdings an die reine Umsetzung ging, war ich persönlich von der sich stetig aufbauenden Gruppendynamik sehr überrascht und zugleich beeindruckt. Es war schön zu sehen, wie sehr man sich innerhalb des Konsortiums auf das Ziel fokussiert hat und positive Zwischenergebnisse zu noch mehr Engagement geführt haben. Im Ergebnis haben wir als Team eine terminliche Punktlandung hingelegt und sind sehr stolz über die gemeinsam erreichte Leistung und unseren Zusammenhalt.

 

Ausblick

  1. Sie kennen jetzt die Angebote des KIW. Als wie bedarfsorientiert und praxisnah bewerten Sie die Angebote?

Das tun wir, richtig. Und wir nutzen sie. Schaut man sich als Beispiel die rasante Weiterentwicklung von Technologien aller Art an, die Fülle an technischen Innovationen, deren Vielfalt und Möglichkeiten, die einen fast täglich aufs Neue faszinieren – allein ist das kaum zu filtern. Der Bedarf, eine zentrale Plattform für den IT-Mittelstand zu nutzen, die hochwertiges Know-How zur Verfügung stellt, wertvolle Inhalte kommuniziert und Menschen aus den unterschiedlichsten Unternehmen die Gelegenheit gibt sich zu vernetzen, ist mehr als gegeben. Das gilt für herstellende Unternehmen untereinander, aber eben auch für Unternehmen, die auf der Suche nach Informationen und Produktlösungen sind. Denn oft kommen hervorragende Ergebnisse leider nicht bei jedem an.

Ein praxisnaher Ansatz des KIW ist aus meiner Sicht bereits darin bereits bestätigt, sich nicht nur mit den Themen Forschung- und Entwicklung als solches zu beschäftigen, sondern die Ergebnisse mit anderen Hidden Champions zu teilen, die Vernetzung intelligent und strategisch zu forcieren und Konsortien zu fördern.

  1. Was empfehlen Sie anderen IT-Unternehmen im Hinblick auf kooperative Geschäftsmodelle und die Zukunftsfähigkeit des IT-Mittelstands?

Miteinander sprechen! Vieles beginnt ja schon einfach nicht, weil die Leute sich nicht ansprechen. Wenn es nicht passt, ist es nicht schlimm. Man muss sich nur trauen – und Ergebnisse aus solchen Kontakten neutral verwenden. Meiner Meinung nach wird die Zukunftsfähigkeit von IT-Unternehmen durch gemeinsam formulierte Ziele, Ambitionen sowie das Know-How, das sie vermitteln, geprägt sein. Partnerschaften und Synergien werden in einem sich immer schneller entwickelnden Marktumfeld deutlich mehr an Bedeutung gewinnen.

Wir haben uns bereits vor vielen Jahren darauf eingestellt, dass Kunden eine Lösung nicht nach einzelnen Komponenten, sondern eine reibungslos funktionierende und integrierte Gesamtlösung, und somit die Summe aller Teile, bewerten. Deswegen sehe ich im Bereich kooperative Geschäftsmodelle die größte Chance für den IT-Mittelstand, gemeinsam und langfristig an einer positiven Marktentwicklung zu partizipieren.

 

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum IT-Wirtschaft (KIW) unterstützt aktiv die Bildung von Software Konsortien. Mit verschiedenen Angeboten werden interessierte IT-Unternehmen an der Stelle des Prozesses abgeholt, an der sie sich befinden – sei es am Anfang bei der Suche nach Partnern oder etwa schon in einem funktionierenden Konsortium, welches vielleicht nach neuen Innovationen sucht. Von Matchingangeboten, über Unterstützung beim Aufsetzen von Kooperationsverträgen zu Schnittstellen oder Technologie Foresight ist für jedes Unternehmen etwas dabei. Dank der Förderinitiative „Mittelstand Digital“ des Bundeswirtschaftsministeriums sind all unsere Angebote kostenfrei. Kommen Sie auf uns zu und sprechen Sie uns an!

kontakt@itwirtschaft.de 030 2260 5006

Dana Muth Keine Kommentare

Freelancer für HTTP-Kommunikation in C++ gesucht

Freelancer für HTTP-Kommunikation in C++ gesucht

Zur Portierung der Linux-basierten HPC-Software für Kristallstrukturvorhersage auf verteilte Architekturen suchen wir (Avant-garde Materials Simulation GmbH) zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen C++-Entwickler.

Ihre Aufgaben

  • Implementierung einer Netzwerk-Kommunikatonsebene
    auf REST-Basis für eine verteilte HPC-Software
  • Interface und MPI-Implementierung bestehen bereits
    und soll auf verteilte HTTP-Implementierung übertragen werden
  • Dokumentation des Codes
  • Mitarbeiterschulung
  • Optional: Authentifizierung, Verschlüsselung und Zertifikat-Management

Ihre Kenntnisse:

  • HTTP-Kommunikation in C++
  • RESTful interfaces
  • Threading

Rahmendaten

  • Einsatzort: Freiburg
  • Auslastung: Vollzeit
  • Laufzeit: 1 Monat

Wenn Sie Freude am Arbeiten mit einem jungen Team in Startup-Atmosphäre haben und sich Ihnen neue Themengebiete schnell erschließen freuen wir uns auf Ihren Lebenslauf.

Kontakt
Avant-garde Materials Simulation GmbH
Alte Strasse 2
79249 Merzhausen
+49 761 479984-0
info@avmatsim.eu

Shenja Panik Keine Kommentare

Bündnis gegen Vorverlegung der Abstimmung zur EU-Urheberrechtsreform

Berlin, 07.03.2019 – In einem Offenen Brief an führende EU-Parlamentarier fordern Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft, der Wirtschaft und der Internetkultur die Abstimmung über die automatisierten Filtersysteme für Online-Plattformen, die mit nutzergenerierten Inhalten arbeiten, auf einen Zeitpunkt nach der Europawahl zu verschieben.

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) ist Teil eines breiten Bündnisses bestehend aus Verbraucherzentrale Bundesverband, Wikimedia Deutschland, Bundesverband Deutsche Startups, Deutscher Gründerverband, eco – Verband der Internetwirtschaft, D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt, LOAD e.V. – Verein für liberale Netzpolitik, Digitale Gesellschaft e. V. Jugendpresse Deutschland e. V., Gesellschaft Katholischer Publizisten Deutschlands e. V. (GKP) und Deutscher Bundesjugendring. Dieses sieht in der vorgeschlagenen Regelung eine akute Bedrohung der Vielfalt und Freiheit des Internets.

Die auf Initiative der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament angedachte Vorverlegung der Plenarabstimmung in Straßburg wäre mit Hinblick auf die Auswirkungen der abzustimmenden Vorlage das falsche Signal. Den Parlamentariern sollte die Möglichkeit gegeben werden, sich ausführlich mit den strittigen Artikeln 11 und 13 auseinanderzusetzen.

BITMi-Präsident Dr. Oliver Grün sieht die angedachte Umsetzung der Urheberechtsreform insgesamt kritisch und äußerte sich zur Urheberrechtsnovelle bereits in einem Interview mit Deutsche Wirtschaft TV.

„Die Reform des Urheberrechts auf EU-Ebene ist ein hochkompliziertes und sogleich polarisierendes Thema. Nach Artikel 11 könnten künftig bereits Links, die mehrere Wörter umfassen, lizenzpflichtig sein. Jeder kleine und mittelständische Webseitenbetreiber, der auf seiner Webseite auch Einnahmen beispielsweise durch Anzeigen erzielt, müsste alle Webseiteninhalte und Links daraufhin untersuchen, ob mehrere Wörter eines urheberrechtlich geschützten Textes verborgen sind. Das ist völlig unverhältnismäßig,“ gibt Grün zu bedenken.

„Und nach Artikel 13 sollen Webseiten- und Plattformbetreiber haftbar gemacht werden können für das, was andere auf ihren Plattformen posten oder teilen. Dies ist faktisch nur leistbar durch sogenannte Uploadfilter, automatische Systeme, die naturgemäß eher schlecht als recht jede Contentverbreitung ausschließen, in der Urheberschutzverletzungen vermutet werden. Zudem ist die Einrichtung von Uploadfiltern mit hohen Kosten verbunden, welche erneut kleine und mittelständische Webseitenbetreiber überproportional treffen und damit Innovationen hemmen“, so Grün weiter.

Hier finden Sie den Offenen Brief:

https://www.bitmi.de/wp-content/uploads/Offener_Brief_zur_Abstimmung_der_Urheberrechtsreform_im_Europ%C3%A4ischen_Parlament_03_19.pdf

Hier finden Sie das Interview von Oliver Grün im DDW-TV:

 

Dana Muth Keine Kommentare

Was sind die übernächsten Mega-Trends? DEUTSCHER INNOVATIONSGIPFEL stellt die Weichen für unsere innovative Zukunft

Am 14.03.19 startet der Deutsche Innovationsgipfel (DI) in München. Auf dem „innovativsten Tag des Jahres“ stellen Digital-Pioniere und Vordenker die Weichen für unsere kreative Zukunft. Unternehmen wie Accenture, Bosch, Deutsche Bank, Drees & Sommer, Deutsche Telekom, G+D, Steelcase oder Salesforce und rund 20 Start-ups tauschen sich auf dem crossindustriellen und technologieübergreifenden Entscheidertreffen über Innovationen, neue Tools und Trends aus. Auf der Lead-Veranstaltung der Munich Creative Business Week (MCBW) teilen innovative Vorreiter ihr Wissen und ihre Erfahrungen, generieren Partnerschaften und neue Geschäftsmodelle mit Zukunftsperspektive. Das Themenspektrum reicht von neuen Mobilitätskonzepten für die Stadt der Zukunft und den Einfluss Künstlicher Intelligenz auf Wirtschaft und Gesellschaft bis zum ersten, denkenden Gebäude der Welt.

Die Digitalisierung verändert Wirtschaft, Politik und Gesellschaft in einer bisher nicht gekannten Schnelligkeit. Disruptive Technologien und innovative Geschäftsmodelle verdrängen bisherige Unternehmen und Geschäftsformen. „Die Kräfte der Digitalisierung und die Nutzung von Daten und Algorithmen verändern das Gesicht der Gesellschaft nachhaltig“, so Ralf Wintergerst. „Auch unser Verständnis von Sicherheit und das Verhältnis von Mensch und Maschine muss dadurch neu gedacht werden.“ Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Giesecke+Devrient GmbH wird den 12. DEUTSCHEN INNOVATIONSGIPFEL am 14.3. in München eröffnen. Thema seiner Eröffnungsrede: „Digitalisierung, KI und Sicherheit – Wie disruptive Technologien unser Handeln und Denken verändern“.

Wer sich nicht wandelt, wird weichen

Neue Technologien erhöhen den Innovationsdruck. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an den Schutz von Daten und Informationen. Um den Gefahren von Cyber-Attacken wirkungsvoll zu begegnen und Systeme abzusichern, sind neue Wege und Denkweisen, ein neues Verständnis von Sicherheit erforderlich. Wie unter diesen Voraussetzungen vernetztes Arbeiten und Produzieren künftig überhaupt möglich ist, wird eines der Themen sein, die Entscheider auf dem 12. DEUTSCHEN INNOVATIONSGIPFEL diskutieren werden.

Vor dem Hintergrund heutiger Marktdynamiken muss jedes Unternehmen in der Lage sein, sich schnell und radikal zu wandeln. Zeit wird zum entscheidenden Faktor. Es reicht nicht mehr, Innovationen hervorzubringen. Man muss sie auch – vor allen anderen – fertig haben, damit sie noch wirklich neu sind. Während es an neuen Ideen im Unternehmen in der Regel nicht mangelt, fehlt es jedoch häufig an einem System, das Mitarbeiter befähigt, diese Ideen auch eigenverantwortlich umzusetzen. Wie sich Strukturen schaffen lassen, die durch klassische Hierarchien eher behindert als gefördert werden, wird ein weiteres Thema auf dem crossindustriellen & technologienübergreifenden Entscheidertreffen am 14. März in München sein. Wie man Innovationen in die Organisation bekommt, wird auch Inhalt des Innovation.Walks sein. Ein neues, aus dem Innovationsgipfel entstandenes Format von „Walking Workshops“.

Ist Agilität das Vitamin des Wandels?

Bisherige Unternehmensstrukturen behindern oft noch den notwendigen Wandel hin zu agilen Methoden. „Heute stehen wir vor Problemen, die zu groß und zu komplex sind, um mit den Ideen von gestern gelöst zu werden“, ist Stephan Derr überzeugt. Für den Vice President Sales EMEA North und Vorstand der Steelcase AG ist „agile“ daher weit mehr als ein Schlagwort. Für den Keynotespeaker des Innovationsgipfels geht es „um Geschwindigkeit, Innovation und Kundenorientierung.“ Da der Bedarf und das Verlangen nach Kreativität bei der Arbeit stärker denn je sind, wird er auf dem Entscheidertreffen unter dem Stichwort „Workplace Passion“ über Arbeitsräume sprechen, die zur Kreativitätsquelle für Mitarbeiter werden.

Vom Olympia-Sieger zum Digital-Profi

Instrumente und neue Strukturen, die den digitalen Wandel einleiten bzw. begleiten, sind gefragt. Wer künftig als Führungskraft noch mithalten möchte – ganz gleich in welcher Branche, auf welcher Ebene – muss zum „Digital Leader“ werden. „Vernetzung und Transparenz fordern ein Umschalten im Kopf“, ist Dr. Michael Groß überzeugt. Der ehemalige Schwimmstar, mehrfacher Olympiasieger und Weltrekordler unterrichtet heute u.a. an der Uni Frankfurt zu Themen der digitalen Transformation. Als Autor des „Digital Leader Gamebook“ befähigt er Führungskräfte darin, digitale Kompetenzen aufzubauen.

Wie sich Führungskräfte weiterentwickeln, bestehende Geschäfte optimieren und neue Ideen für ihre digitale Zukunft entwickeln müssen, wird er den Teilnehmern des 12. DEUTSCHEN INNOVATIONSGIPFELS am 14. März im Münchner „The Charles“ verraten. Tickets und weitere Informationen gibt es unter www.deutscher-innovationsgipfel.de

Patricia Schwietzke Keine Kommentare

BITMi-Präsident Oliver Grün im Interview zum Thema Uploadfilter

Aachen/Berlin, 05.03.2019 – Zum aktuellen Stand der sogenannten Uploadfilter und deren Konsequenzen äußerte sich Dr. Oliver Grün im Interview im Deutschen Wirtschaftsfernsehen (DDW-TV):

Im Interview beschreibt der Präsident des Bundesverbands IT-Mittelstand e.V. (BITMi), wo die praktischen Fallstricke der geplanten Neuregelungen zur EU-Urheberrechtsreform in den strittigen Artikeln 11 und 13 liegen.

So könnten nach Artikel 11 künftig bereits Links, die mehrere Wörter umfassen, lizenzpflichtig sein. Jeder kleine und mittelständische Webseitenbetreiber, der auf seiner Webseite auch Einnahmen beispielsweise durch Anzeigen erzielt, müsste alle Webseiteninhalte und Links daraufhin untersuchen, ob dort mehrere Wörter eines urheberrechtlich geschützten Textes verborgen sind. Dies sei völlig unverhältnismäßig.

Und noch etwas steht in der Kritik: Nach Artikel 13 sollen Webseiten- und Plattformbetreiber haftbar gemacht werden können für das, was andere auf ihnen posten oder teilen. Dies ist faktisch nur leistbar durch sogenannte Uploadfilter, automatische Systeme, die naturgemäß eher schlecht als recht jede Contentverbreitung ausschließen, in der Urheberschutzverletzungen vermutet werden. Zudem ist die Einrichtung von Uploadfiltern mit hohen Kosten verbunden, welche erneut kleine und mittelständische Webseitenbetreiber überproportional treffen und damit Innovationen hemmen. „Da wird vieles zerstört“, so BITMi-Präsident Grün. „Die deutsche Bundesregierung hat dem jetzt zugestimmt, obwohl im Koalitionsvertrag das genaue Gegenteil steht“. Doch Bundeskanzlerin Merkel sei der Meinung, „wir müssen das jetzt machen“. Grün kritisiert, mit der Einführung von Uploadfiltern zum Schutz von Autoren würden die alten Mechanismen der Wirtschaft auf das Internet kopiert, statt zu verstehen, was morgen wichtig ist.

Sehen Sie den vollständigen Beitrag hier:

Dana Muth Keine Kommentare

ADITO mit „Best Workplace Award 2018“ ausgezeichnet

Der CRM-Hersteller ADITO wurde mit dem „Best Workplace Award 2018“ ausgezeichnet – von der Arbeitgeber-Bewertungsplattform kununu und dem Industrieverband Büro und Arbeitswelt e.V. (IBA). In der Sonderkategorie „Bestes Design und Arbeitsatmosphäre“ erreichte ADITO dabei den 2. Platz von allen Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Bei den Unternehmen aus allen Branchen zwischen 50 und 249 Mitarbeitern belegt ADITO Rang 9 und ist damit unter den Top 10 in dieser Kategorie. „Modernste Technik und Ausstattung der Arbeitsplätze ermöglicht agiles Arbeiten: Unsere Teams können überall auf dem ADITO Campus arbeiten, flexibel auf Anforderungen unserer Kunden reagieren und zwischendurch auch ihre Energiereserven wieder auftanken“, erklärt ADITO Geschäftsführer Tobias Mirwald.

Weitere Informationen unter:  https://www.adito.de/news/detail/best-workplace-award.html