Lisa Ehrentraut Keine Kommentare
  • Bundesverband IT-Mittelstand nominiert erfolgreich Mitgliedsunternehmen
  • GRÜN Software AG gewinnt den Preis der Oskar-Patzelt-Stiftung
  • Pix Software GmbH unter den Finalisten

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) und seine Mitglieder schauen auf ein erfolgreiches Jahr 2018 zurück. Unsere mittelständischen IT-Unternehmen sind gewachsen, haben neue Innovationen entwickelt und mit ihren Produkten und Services ganz entscheidend zur Digitalisierung bei sich und ihren Kunden beigetragen. Dabei macht es besonders stolz, wenn diese Leistung nicht nur im BITMi anerkannt, sondern auch von außen wahrgenommen wird.

Dr. Oliver Grün, CEO der GRÜN Software AG und Dirk Hönscheid, COO

Freude über Wertschätzung des Mittelstands

So sind zwei unserer Mitgliedsunternehmen im letzten Jahr von der Oskar-Patzelt-Stiftung ausgezeichnet worden. Zum ersten Mal gewann die GRÜN Software AG den Großen Preis des Mittelstands und die Pix Software GmbH war unter der exklusiven Auswahl der Finalisten für die Auszeichnung dabei. Beide Unternehmen freuen sich ebenfalls sehr über die damit verbundene Anerkennung. „Uns bedeutet der Preis sehr viel – er kommt vom Mittelstand für den Mittelstand. Es gibt unglaublich viele tolle Produkte aus dem Mittelstand, ganz viele Mittelständler sind Marktführer und oft weiß das keiner. Da ist es wichtig, dass Leistung ausgezeichnet und Sichtbarkeit geschaffen wird“, betont Dirk Hönscheid, COO der GRÜN Software AG. David-Andreas Bergens, Geschäftsführer der Pix Software GmbH, stimmt dem zu: „Der Große Preis des Mittelstands zeigt, dass auch der Mittelstand etwas kann – nicht nur die ganz Großen. Für uns ist es schön zu sehen, dass wir als wichtiges Unternehmen der Region wahrgenommen werden. Kompetenz gibt es auch aus Deutschland und auch hier auf dem Land. Das wird in der IT-Branche nicht immer so wahrgenommen.“

Kreativität gegen den Fachkräftemangel

Neben klassischen Kriterien wie Wachstum und Innovation bewertet der Große Preis des Mittelstands auch die Schaffung und Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen sowie das Engagement der Unternehmen in der Region. Beide Punkte sind für die BITMi Mitglieder besonders wichtig. „Der Fachkräftemangel in der IT-Branche ist immens. Im Preiskampf mit den Konzernen können wir als Mittelständler nicht mithalten“, erklärt Dirk Hönscheid. Auch David-Andreas Bergens bestätigt: „Wir hätten gerne noch mehr Mitarbeiter und sind ständig auf der Suche. Unser Ansatz bei der Mitarbeitergewinnung ist es, ein optimales Umfeld zu schaffen. Bei uns gibt es beispielsweise ganz flexible Arbeitszeiten. Manchen ist das, gemeinsam mit der Wertschätzung und der Möglichkeit sich persönlich einzubringen wichtiger, als das höchste Gehalt.“ Um die richtigen Mitarbeiter zu finden, werden dabei auch unkonventionelle Wege gegangen. So unterstützt die GRÜN Software AG das Aachener Projekt SWITCH, welches es Hochschulabbrechern ermöglicht, als Quereinsteiger eine Ausbildung im IT-Bereich zu starten. „Damit haben wir schon einige fähige und motivierte Mitarbeiter gewonnen“, ergänzt der GRÜN COO. Beide Unternehmen übernehmen damit soziale Verantwortung als zuverlässige Arbeitgeber in ihrer Region.

David-Andread Bergens, Geschäftsführer der Pix Software GmbH und Simone Bergens, Head of Human Resources

IT-Mittelstand als Digitalisierer

Darüber hinaus ist beiden IT-Mittelständlern ihre Rolle als Digitalisierer durchaus bewusst. Sie verstehen sich als ganzheitlicher Digitalisierungspartner ihrer Kunden. „Digitalisieren heißt nicht, das, was man vorher auf Papier gemacht hat, jetzt digital zu machen! Es geht darum, Prozesse zu hinterfragen. Das Umdenken ist das Digitalisieren“, erklärt der Pix Geschäftsführer Bergens. Auch GRÜN COO Hönscheid betont: „Wir möchten die Prozesse des Kunden vollumfänglich verstehen und in allen Bereichen aufgreifen.“ Beiden geht es dabei nicht darum, bloß ein Fertigprodukt an den Mann zu bringen. „Das ist eine Masche der Großkonzerne. Die sagen ‚Hier ist mein Produkt, das kann alles. ’ Wir schauen aber zuerst auf die Probleme des Kunden und überlegen dann gemeinsam, womit man es angehen kann und wie unsere Produkte und Services zu einer Lösung beitragen. So muss sich nicht der Kunde verbiegen, um zu einem Standardprodukt zu passen. Der Kunde steht im Fokus und wir passen uns an“, erläutert Bergens. „Und das ist ein Trumpf des Mittelstands!“ ergänzt Hönscheid. „Wir kennen die Bedürfnisse unserer Kunden genau. Wir sind spezialisiert auf das, was sie brauchen und begegnen unseren Kunden auf Augenhöhe.“

Mit Innovation und Tradition zum Erfolg

Die Bedürfnisse des Kunden sind hierbei auch ein großer Antrieb für Innovationen. „Die Kunden erwarten immer mehr Automatisierung ihrer Prozesse und eine immer höhere Usability – und das zurecht. Für uns ist das ein Ansporn unsere Produkte immer besser zu machen und neue Möglichkeiten zu finden“, erklärt der GRÜN COO. „Dafür sind wir in einigen Forschungsprojekten von Bund und Ländern aktiv, nutzen aber auch die Innovationskraft unserer eigenen Mitarbeiter.“ Bei der Pix Software ist dafür sogar extra eine Innovationsmanagerin eingestellt worden. „Wir versuchen, außerhalb der gewohnten Bahnen zu denken, immer neue Anwendungsfelder zu finden und neue Technologien zu integrieren“, so Pix Geschäftsführer Bergens. „Doch um unsere Mitarbeiter besser einzubeziehen und ihre Kreativität zu nutzen, integrieren wir gerade ein Innovationssystem, damit Innovation angeregt und strukturiert aufgegriffen werden kann.“ Denn beiden Unternehmen ist klar: Ohne Innovation geht es nicht – erst recht nicht in der schnelllebigen IT-Branche. „Für uns als Mittelständler ist es wichtig, das richtige Verhältnis von Innovation und Tradition zu finden. Nur so können wir Erfolg haben!“ schließt Bergens ab.

 

Bis zum 30. Januar 2019 kann der BITMi seine Mitgliedsunternehmen noch für den Preis nominieren. Bei Interesse kommen Sie gerne auf uns zu! kontakt@bitmi.de 0241 18 90 558

 

Die Oskar-Patzelt-Stiftung zeichnet jährlich Unternehmen aus Industrie, Dienstleistung, Handel, Handwerk und Gewerbe mit dem Großen Preis des Mittelstands aus. Kriterien sind dabei Gesamtentwicklung des Unternehmens, Schaffung/Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen, Modernisierung und Innovation, Engagement in der Region sowie Service und Kundennähe.