Lisa Ehrentraut Keine Kommentare

BITMi bedauert Ablehnung des Brexit Deals

Berlin, 17. Januar 2019 – Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) bedauert die Ablehnung des Brexit-Deals durch die Mehrheit der britischen Abgeordneten. Großbritannien muss die EU nach wie vor am 29. März verlassen, doch das Scheitern des Vertrags weckt starke Zweifel an Art und Weise und Timing des Austritts.

Die daraus resultierende erhöhte Unsicherheit ist problematisch und könnte schädliche Folgen für digitale kleine und mittlere Unternehmen (KMU) haben. „Wenn Großbritannien ohne Vertrag aus der EU austritt, wird das katastrophale Auswirkungen auf die Wirtschaft haben – und IT-KMU werden da keine Ausnahme darstellen“, befürchtet Dr. Oliver Grün, Präsident der European DIGITAL SME Alliance und des BITMi. „Die anhaltende Unsicherheit und Ungewissheit, nach der digitale KMU künftig ihre Geschäfte führen werden sowie der drastische Rückgang der Investitionen bedrohen die britische und europäische IT-Landschaft. Es ist dringend notwendig, eine Vereinbarung zu treffen, die KMU und Investoren sowohl im Vereinigten Königreich als auch in der übrigen EU Sicherheit und Stabilität gibt“, ergänzt er.

Der BITMi bedauert, dass durch den Austritt der Briten die europäische Idee getrübt wird und setzt sich für die Stärkung des europäischen Binnenmarktes im digitalen Sektor ein. „Wir wünschen uns einen Deal, der einen fairen Kompromiss für beide Seiten darstellt und dadurch den Schaden für Bürger und Unternehmen möglichst gering hält“ erklärt Grün.

Lisa Ehrentraut Keine Kommentare

BITMi Mitglieder erfolgreich bei „Großer Preis des Mittelstands“

  • Bundesverband IT-Mittelstand nominiert erfolgreich Mitgliedsunternehmen
  • GRÜN Software AG gewinnt den Preis der Oskar-Patzelt-Stiftung
  • Pix Software GmbH unter den Finalisten

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) und seine Mitglieder schauen auf ein erfolgreiches Jahr 2018 zurück. Unsere mittelständischen IT-Unternehmen sind gewachsen, haben neue Innovationen entwickelt und mit ihren Produkten und Services ganz entscheidend zur Digitalisierung bei sich und ihren Kunden beigetragen. Dabei macht es besonders stolz, wenn diese Leistung nicht nur im BITMi anerkannt, sondern auch von außen wahrgenommen wird.

Dr. Oliver Grün, CEO der GRÜN Software AG und Dirk Hönscheid, COO

Freude über Wertschätzung des Mittelstands

So sind zwei unserer Mitgliedsunternehmen im letzten Jahr von der Oskar-Patzelt-Stiftung ausgezeichnet worden. Zum ersten Mal gewann die GRÜN Software AG den Großen Preis des Mittelstands und die Pix Software GmbH war unter der exklusiven Auswahl der Finalisten für die Auszeichnung dabei. Beide Unternehmen freuen sich ebenfalls sehr über die damit verbundene Anerkennung. „Uns bedeutet der Preis sehr viel – er kommt vom Mittelstand für den Mittelstand. Es gibt unglaublich viele tolle Produkte aus dem Mittelstand, ganz viele Mittelständler sind Marktführer und oft weiß das keiner. Da ist es wichtig, dass Leistung ausgezeichnet und Sichtbarkeit geschaffen wird“, betont Dirk Hönscheid, COO der GRÜN Software AG. David-Andreas Bergens, Geschäftsführer der Pix Software GmbH, stimmt dem zu: „Der Große Preis des Mittelstands zeigt, dass auch der Mittelstand etwas kann – nicht nur die ganz Großen. Für uns ist es schön zu sehen, dass wir als wichtiges Unternehmen der Region wahrgenommen werden. Kompetenz gibt es auch aus Deutschland und auch hier auf dem Land. Das wird in der IT-Branche nicht immer so wahrgenommen.“

Kreativität gegen den Fachkräftemangel

Neben klassischen Kriterien wie Wachstum und Innovation bewertet der Große Preis des Mittelstands auch die Schaffung und Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen sowie das Engagement der Unternehmen in der Region. Beide Punkte sind für die BITMi Mitglieder besonders wichtig. „Der Fachkräftemangel in der IT-Branche ist immens. Im Preiskampf mit den Konzernen können wir als Mittelständler nicht mithalten“, erklärt Dirk Hönscheid. Auch David-Andreas Bergens bestätigt: „Wir hätten gerne noch mehr Mitarbeiter und sind ständig auf der Suche. Unser Ansatz bei der Mitarbeitergewinnung ist es, ein optimales Umfeld zu schaffen. Bei uns gibt es beispielsweise ganz flexible Arbeitszeiten. Manchen ist das, gemeinsam mit der Wertschätzung und der Möglichkeit sich persönlich einzubringen wichtiger, als das höchste Gehalt.“ Um die richtigen Mitarbeiter zu finden, werden dabei auch unkonventionelle Wege gegangen. So unterstützt die GRÜN Software AG das Aachener Projekt SWITCH, welches es Hochschulabbrechern ermöglicht, als Quereinsteiger eine Ausbildung im IT-Bereich zu starten. „Damit haben wir schon einige fähige und motivierte Mitarbeiter gewonnen“, ergänzt der GRÜN COO. Beide Unternehmen übernehmen damit soziale Verantwortung als zuverlässige Arbeitgeber in ihrer Region.

David-Andread Bergens, Geschäftsführer der Pix Software GmbH und Simone Bergens, Head of Human Resources

IT-Mittelstand als Digitalisierer

Darüber hinaus ist beiden IT-Mittelständlern ihre Rolle als Digitalisierer durchaus bewusst. Sie verstehen sich als ganzheitlicher Digitalisierungspartner ihrer Kunden. „Digitalisieren heißt nicht, das, was man vorher auf Papier gemacht hat, jetzt digital zu machen! Es geht darum, Prozesse zu hinterfragen. Das Umdenken ist das Digitalisieren“, erklärt der Pix Geschäftsführer Bergens. Auch GRÜN COO Hönscheid betont: „Wir möchten die Prozesse des Kunden vollumfänglich verstehen und in allen Bereichen aufgreifen.“ Beiden geht es dabei nicht darum, bloß ein Fertigprodukt an den Mann zu bringen. „Das ist eine Masche der Großkonzerne. Die sagen ‚Hier ist mein Produkt, das kann alles. ’ Wir schauen aber zuerst auf die Probleme des Kunden und überlegen dann gemeinsam, womit man es angehen kann und wie unsere Produkte und Services zu einer Lösung beitragen. So muss sich nicht der Kunde verbiegen, um zu einem Standardprodukt zu passen. Der Kunde steht im Fokus und wir passen uns an“, erläutert Bergens. „Und das ist ein Trumpf des Mittelstands!“ ergänzt Hönscheid. „Wir kennen die Bedürfnisse unserer Kunden genau. Wir sind spezialisiert auf das, was sie brauchen und begegnen unseren Kunden auf Augenhöhe.“

Mit Innovation und Tradition zum Erfolg

Die Bedürfnisse des Kunden sind hierbei auch ein großer Antrieb für Innovationen. „Die Kunden erwarten immer mehr Automatisierung ihrer Prozesse und eine immer höhere Usability – und das zurecht. Für uns ist das ein Ansporn unsere Produkte immer besser zu machen und neue Möglichkeiten zu finden“, erklärt der GRÜN COO. „Dafür sind wir in einigen Forschungsprojekten von Bund und Ländern aktiv, nutzen aber auch die Innovationskraft unserer eigenen Mitarbeiter.“ Bei der Pix Software ist dafür sogar extra eine Innovationsmanagerin eingestellt worden. „Wir versuchen, außerhalb der gewohnten Bahnen zu denken, immer neue Anwendungsfelder zu finden und neue Technologien zu integrieren“, so Pix Geschäftsführer Bergens. „Doch um unsere Mitarbeiter besser einzubeziehen und ihre Kreativität zu nutzen, integrieren wir gerade ein Innovationssystem, damit Innovation angeregt und strukturiert aufgegriffen werden kann.“ Denn beiden Unternehmen ist klar: Ohne Innovation geht es nicht – erst recht nicht in der schnelllebigen IT-Branche. „Für uns als Mittelständler ist es wichtig, das richtige Verhältnis von Innovation und Tradition zu finden. Nur so können wir Erfolg haben!“ schließt Bergens ab.

 

Bis zum 30. Januar 2019 kann der BITMi seine Mitgliedsunternehmen noch für den Preis nominieren. Bei Interesse kommen Sie gerne auf uns zu! kontakt@bitmi.de 0241 18 90 558

 

Die Oskar-Patzelt-Stiftung zeichnet jährlich Unternehmen aus Industrie, Dienstleistung, Handel, Handwerk und Gewerbe mit dem Großen Preis des Mittelstands aus. Kriterien sind dabei Gesamtentwicklung des Unternehmens, Schaffung/Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen, Modernisierung und Innovation, Engagement in der Region sowie Service und Kundennähe.

 

Lisa Ehrentraut Keine Kommentare

BITMi zum aktuellen Datendiebstahl und zur Digitalkompetenz der Bundesregierung

Zum aktuellen Fall des Datendiebstahls und dem Krisenmanagement der Bundesregierung erklärt BITMi Präsident Dr. Oliver Grün:

„Der aktuelle Fall des Angriffs auf persönliche Daten deutscher Politiker und Prominente zeigt einmal mehr die Wichtigkeit einer aktiven Eigennutzung vorhandener Sicherheitsinstrumente durch jeden Einzelnen. Entgegen der Reaktion der Justizministerin Barley und der Staatsministerin Bär sehen wir hier die Anwender und nicht die Entwickler in der Pflicht. Eine Forderung nach verpflichtenden höheren Sicherheitsanforderungen führt hier nicht zu einer Lösung. Eher sollten die Benutzer weiter für das Thema Sicherheit im Internet sensibilisiert werden. Wir empfehlen Anwendern den Einsatz von Zwei-Faktor-Authentifizierung sowie sicherer und nicht identischer Passwörter für unterschiedliche Zugänge. Lösungen zur einfachen Verschlüsselung von Daten und Kommunikation wiederum sind immer noch nicht so anwendungsfreundlich, dass sie zur breiten Anwendung gelangen, hier muss die IT-Wirtschaft noch bessere Lösungen entwickeln.

Das Krisenmanagement der Bundesregierung mit diversen, auch gegensätzlichen Aussagen verschiedener Minister und Institutionen, zeigt einmal mehr den besorgniserregenden Zustand zerfaserter Zuständigkeiten bei Digitalthemen auf Bundesebene auf. Seit Jahren fordern wir die Kompetenzbündelung in einem Digitalministerium und zu erheblich mehr Investitionen auf. Die Entscheider in der Bundespolitik aber verstehen die Bedeutung der digitalen Revolution als Schicksalsfrage unseres Wohlstandes mit ihren existenziellen Chancen und Risiken nicht wirklich.“

Lisa Ehrentraut Keine Kommentare

Der Blick in die Zukunft für Ihr Unternehmen mit dem Tech Radar!

Erkennen Sie Trends frühzeitig und nutzen Sie neue Technologien für Ihr Geschäft.

Einen Überblick über die Entwicklung und Anwendung neuer Technologien zu behalten und deren Relevanz für das eigene Unternehmen zu erkennen ist für kleine und mittelständische Unternehmen eine große Herausforderung. Oft fehlt die nötige Zeit, das richtige Personal oder schlicht das Know-How. Hier unterstützt Sie das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum IT-Wirtschaft mit dem Tech Radar. Das Tech Radar hilft Ihnen, folgende Fragen zu beantworten:

  • Welche Technologietrends können für mein Unternehmen heute und zukünftig relevant sein?
  • Welche alternativen Technologien könnten zukünftig aufkommen?
  • Welche konkreten Anwendungen von Technologien sind denkbar bzw. gibt es bereits?

Bei diesem Tech Radar geht es nicht darum, spezifischen Technologien ein Verfügbarkeitsdatum zuzuschreiben. Vielmehr geht es darum, einen komprimierten Überblick über aufkommende Technologien zu verschaffen, konkrete Anwendungen aufzuzeigen und schlussendlich für eigene Innovationsaktivitäten zu inspirieren und Impulse zu setzen. Es erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit, noch sind die Ergebnisse in Stein gemeißelt. Das Tech Radar wird stetig weiterentwickelt – gerne auch mit Ihrer Expertise:

Fehlt Ihnen im Radar ein wichtiger Technologiebereich, oder eine spezifische Technologie? Können Sie Signale aus Ihrem Unternehmen bereitstellen? Wir laden Sie dazu ein, gemeinsam mit uns ein Tech Radar für die IT-Wirtschaft zu erstellen. Nutzen sie dazu unser kurzes Feedbackformular: https://thwildau.lamapoll.de/radar

Tech Radar UmfrageDer BITMi ist Konsortialführer des Projekts Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum IT-Wirtschaft (itwirtschaft.de), welches Teil von Mittelstand-Digital ist. Mittelstand-Digital informiert kleine und mittlere Unternehmen über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Die geförderten Kompetenzzentren helfen mit Expertenwissen, Demonstrationszentren, Best-Practice-Beispielen sowie Netzwerken, die dem Erfahrungsaustausch dienen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ermöglicht die kostenfreie Nutzung aller Angebote von Mittelstand-Digital. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de

Der vorgestellte Tech Radar wurde von der Technischen Hochschule Wildau erstellt, die Projektpartner im Kompetenzzentrum IT-Wirtschaft ist. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Marko Berndt | marko.berndt@th-wildau.de | +49 3375 508 742
Dr. Frank Hartmann | frank.hartmann@th-wildau.de | +49 3375 508 214

Lisa Ehrentraut Keine Kommentare

IT-Mittelstandsallianz weiter gestärkt: DATABUND Partner des BITMi

  • DATABUND als starker Fachverband für mittelständische IT-Lösungen im öffentlichen Sektor assoziiert sich mit Bundesverband IT-Mittelstand e.V.
  • Erste gemeinsame Aktion: Parlamentarisches Mittagessen zum Thema „Bleibt die digitale Verwaltung Utopie?“
  • Großes Interesse der Politik am Thema digitale Verwaltung

Berlin, 22. November 2018 – Das Netzwerk der IT-Mittelstandsallianz ist im Jahr 2018 weiter gewachsen: Mit dem DATABUND – Verband der mittelständischen IT-Dienstleister und Softwarehersteller für den öffentlichen Sektor e.V. gewinnt der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) einen starken Partner dazu. Mit seinem Fokus auf IT-Lösungen für öffentliche Verwaltungen, vor allem auf kommunaler, aber auch auf Kreis-, Länder- oder Bundesebene ist der DATABUND ein wichtiger Fachpartner, der das Netzwerk des BITMi und die innovative Digitalisierung der Verwaltung stärkt.

Stephan Hauber, Vorstandsvorsitzender des DATABUND, stellt heraus „Der DATABUND ist eine feste Größe im Public Sector in Deutschland. Mit dem Schulterschluss zwischen BITMi und DATABUND kann sich der Mittelstand über die Strukturen und das gute Netzwerk des BITMi noch stärker in die Verwaltungsdigitalisierung in Deutschland einbringen.“ Dr. Oliver Grün, Präsident des BITMi, betont: „Wir freuen uns, dass DATABUND Teil unserer Allianz geworden ist. Gemeinsam möchten wir die Sichtbarkeit dafür stärken, dass es neben Lösungen von IT-Konzernen oder kommunalen IT-Unternehmen exzellente mittelständische Softwarelösungen für den öffentlichen Sektor gibt.“

Als erste gemeinsame Aktion haben der BITMi und DATABUND heute ein parlamentarisches Mittagessen zum Thema „Bleibt die digitale Verwaltung Utopie?“ im Bundestag in Berlin veranstaltet. In dem beim BITMi etablierten Format werden Mitglieder des Bundestags eingeladen, sich in kleinem Kreis mit Experten aus der Wirtschaft zu IT-Themen auszutauschen. Der Andrang beim Thema digitale Verwaltung war von Seiten der Politiker groß, Bundestagsabgeordnete aller Fraktionen haben teilgenommen. BITMi Präsident Grün ist zufrieden mit dem regen Austausch: „Es ist ein Kernthema der erfolgreichen Digitalisierung in Deutschland. Nicht nur die Wirtschaft muss digitalisieren, sondern auch unsere Verwaltung. Ohne Nutzung der Innovationen der Privatwirtschaft und ohne konkreten Umsetzungsplan werden die Ziele des Onlinezugangsgesetz und der Digitalisierung der Verwaltung bis 2022 nicht gelingen.“ „Der Mittelstand besitzt gebündeltes Fach-Knowhow und jahrelange IT-Erfahrung in der öffentlichen Verwaltung und bietet eine konstruktive Mitarbeit bei den anstehenden Digitalisierungsvorhaben an“, so DATABUND-Vorsitzender Stephan Hauber nach der Gesprächsrunde mit den Mitgliedern des Deutschen Bundestages. „Der Wert dieses Angebotes wird zunehmend erkannt. Besonders hat uns daher auch das Interesse aus der Politik gefreut. So können die Weichen bereits politisch so gestellt werden, dass Aufwand und eingesetzte Mittel mit größerer Wahrscheinlichkeit das gewünschte Ziel der digitalen Verwaltung erreichen.“

BITMi und DATABUND haben sich zudem bereits mit weiteren Wirtschaftsverbänden im „Bündnis fairer Wettbewerb“ eingesetzt. Gemeinsam drängt das Bündnis auf faire Auftragsvergaben bei Chancengleichheit der Wettbewerber. Dazu fordern sie die steuerliche Gleichstellung von kommunalen und privaten Firmen und plädieren für ein Ende der Privilegierung von Kommunalunternehmen.

 

BU: Stephan Hauber, Vorstandsvorsitzender des DATABUND und Dr. Oliver Grün, Präsident des Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi)

 

Über den Bundesverband IT-Mittelstand:

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (www.bitmi.de) vertritt über 2.000 IT-Unternehmen und ist damit der größte IT-Fachverband für ausschließlich mittelständische Interessen in Deutschland.

 Weitere Informationen:

Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi), Pascalstraße 6, 52076 Aachen, kontakt@bitmi.de, Tel.: 0241/1 89 05 58, Fax: 0241/1 89 05 55

Hauptstadtbüro:

Haus der Bundespressekonferenz, Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin, Tel.: 030/226 05 005, Fax: 030/226 05 007

Über DATABUND:

Der DATABUND e.V. (www.DATABUND.de) vertritt als Branchenverband über 50 mittelständische IT-Unternehmen mit Produktfokus auf dem öffentlichen Sektor. DATABUND-Mitglieder versorgen alle Kommunal- und Kreisverwaltungen in Deutschland mit Softwarelösungen, sowie auch zahlreiche Landesverwaltungen. Der DATABUND deckt mit seinen Mitgliedern alle wichtigen Softwareverfahren in den Verwaltungen ab und treibt die Entwicklung und Standardisierung von herstellerübergreifenden Schnittstellen voran.

Weitere Informationen:

DATABUND e.V., Europaplatz 2, 10557 Berlin, Geschäftsführer Detlef Sander, presse@DATABUND.de, Tel. 030-220661601, Fax 030-220661609

Lisa Ehrentraut Keine Kommentare

BITMi zur KI- und Umsetzungsstrategie: Regierung erkennt Stellenwert ohne Konzept zu liefern

  • Bundeskabinett verabschiedet „Strategie Künstliche Intelligenz“ und beschließt Umsetzungsstrategie „Digitalisierung gestalten“
  • Bedeutung von Daten für KI darf nicht unterschätzt werden
  • BITMi begrüßt umfassende Themendarstellung, fordert aber mehr konkrete Maßnahmen

Berlin, 15. November 2018 – Heute hat das Bundeskabinett die „Strategie Künstliche Intelligenz“ verabschiedet, welche die Regierung in den letzten zwei Tagen gemeinsam mit der digitalen Umsetzungsstrategie im Rahmen ihrer Digitalklausur diskutiert hat. Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) begrüßt, dass sich die Regierung mit diesen beiden Papieren gleich sehr umfangreich dem Thema Digitalisierung widmet.

Vor allem die Bedeutung von Daten wird in der KI-Strategie als das zentrale Thema identifiziert: „Die Bundesregierung hat erkannt, dass für KI große Datenmengen essentiell sind und hier viel geschehen muss, damit auch kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) einen Zugang zu diesen Datenmengen erhalten, um ihre Algorithmen zu trainieren“, erklärt Dr. Oliver Grün, Präsident des BITMi. „Dazu greifen sie auch die Pseudonymisierung und Anonymisierung von Daten auf – ein Vorschlag, den auch der BITMi schon lange unterstützt, um die Nutzung personenbezogener Daten für KI und die Entwicklung neuer datenbasierter Geschäftsmodelle erst möglich zu machen.“ Zudem sollen Unternehmen bei der Gründung von Konsortien unterstützt werden, um im globalen Wettbewerb besser zu bestehen. „Die Unterstützung bei der Vernetzung ist ein wichtiger Punkt, der vor allem KMU entgegenkommt. Hier freuen wir uns über die Hilfe der Bundesregierung und sind gespannt auf die weitere Ausgestaltung“, so BITMi Präsident Grün.

Nach Einschätzung des BITMi enthalten beide Papiere wichtige, zentrale Themen, kommen aber zu spät und sind zu unkonkret, um dem von der Regierung selbst ausgegebenen Anspruch zu genügen, Deutschland als führenden KI-Standort zu etablieren und Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. „In der KI-Strategie wird die Bedeutung der Forschung gut hervorgehoben. Der Transfer in die Wirtschaft muss aber auch gelingen, damit aus KI Produkte und Wertschöpfung entstehen. Hier ist die Strategie der Bundesregierung nicht konkret genug, es fehlt ein sichtbares Gesamtkonzept“, kritisiert Grün. „KI darf kein Thema des Elfenbeinturms sein, keine Reise ohne Plan. Vor allem dem Mittelstand, der KI als wichtiges Thema erkannt hat, ist oft die Praxistauglichkeit im eigenen Anwendungsbereich nicht klar. Hier müssen dringend Wissen transportiert und Ängste vor dem großen und scheinbar fernen Thema Künstliche Intelligenz genommen werden.“

Der BITMi fordert neben einem Datenrecht zur Erlaubnis der Verwendung nicht personenbezogener Daten für KI, eine konkrete und transdisziplinäre Ausstattung eines europäischen KI-Innovationsclusters, welches deutlich über reine Forschungskooperationen hinausgeht. Dieses Cluster sollte weitere konkrete Säulen für Gründung, Transformation der Wirtschaft und vor allen Dingen für den konkreten Aufbau von Datenpools enthalten.

Über den Bundesverband IT-Mittelstand:

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (www.bitmi.de) vertritt über 2.000 IT-Unternehmen und ist damit der größte IT-Fachverband für ausschließlich mittelständische Interessen in Deutschland.

 Weitere Informationen:

Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi), Pascalstraße 6, 52076 Aachen, kontakt@bitmi.de, Tel.: 0241/1 89 05 58, Fax: 0241/1 89 05 55

Hauptstadtbüro:

Haus der Bundespressekonferenz, Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin, Tel.: 030/226 05 005, Fax: 030/226 05 007

Lisa Ehrentraut Keine Kommentare

Das KIW Team braucht Verstärkung: IT-Consultant gesucht!

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) unterstützt den IT-Mittelstand bei seiner eigenen Digitalisierung.

Im vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum IT-Wirtschaft (KIW) informieren wir die mittelständisch geprägte IT-Wirtschaft und fördert die Vernetzung sowie die Realisierung kooperativer Geschäftsmodelle. Die Kernaufgabe des Kompetenzzentrums ist die Vernetzung von mittelständischen IT-Unternehmen und deren IT-Lösungen: www.itwirtschaft.de

Zur Unterstützung der IT-Unternehmen bei der Bildung von Softwarekonsortien suchen wir ab sofort einen IT-Consultant in Berlin Mitte.

Ihre Aufgaben:

  • Konzeption und Entwicklung von IT-Kooperationen
  • Anforderungsanalysen von Software aus Anwendersicht
  • Dokumentation und Best-Practice Gestaltung
  • Erstellung und Bewertung von Use Cases und Identifikation und Konkretisierung der Innovationspotentiale
  • Koordination von Digitalisierungs- und Innovationsthemen
  • wissenschaftliche Mitarbeit an laufenden Projekten der Forschung und Entwicklung (FuE)

Ihr Profil:

  • erfolgreich abgeschlossenes Hoch- oder Fachhochschulstudium im Fachbereich Informatik, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftswissenschaften, Mathematik, Physik oder vergleichbare Qualifikation
  • IT-Projekterfahrung wünschenswert, idealerweise mit agilen Vorgehensweisen
  • Berufserfahrung, idealerweise in der IT-Beratung mit Kundenkontakt
  • Beherrschung der deutschen Sprache in Wort und Schrift
  • Bereitschaft zu gelegentlichen Dienstreisen an die betreuten innerdeutschen Standorte
  • hohes Maß an Eigeninitiative, Kommunikationsfähigkeit, Flexibilität, analytischem Denkvermögen

Nutzen Sie die Chance und bewerben Sie sich auf die außerordentlich interessante Position, wenn Sie sich für eine verantwortungsvolle und anspruchsvolle Tätigkeit in der Schnittstelle von Wirtschaft, Politik und Forschung geeignet sehen.

  • Ihr Einsatzgebiet: 10117 Berlin
  • Zeitpunkt: ab sofort
  • Vertragsform: Festanstellung für die Projektlaufzeit bis Dezember 2020 (mit Option auf unbefristete Übernahme)

Als Arbeitgeber messen wir der Vereinbarkeit von Familie und Beruf große Bedeutung zu. Neben flexiblen Arbeitszeiten und Homeoffice besteht die Möglichkeit verschiedene Arbeitszeitmodelle in Anspruch zu nehmen. Für Ihre berufliche Entfaltung bieten wir Ihnen ein modernes und dynamisches Arbeitsumfeld, das auf Kollegialität und Mitgestaltung ausgelegt ist. Neben einem modernen Büro im Herzen des politischen Berlins bieten wir ein Firmenfitnessprogramm sowie regelmäßige Teamevents.

KONTAKT

Bitte senden Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen mit Angabe Ihrer Gehaltsvorstellung an Sven Ursinus per E-Mail an: bewerbung@bitmi.de

Lisa Ehrentraut Keine Kommentare

Initiativen zur Digitalisierung des IT-Mittelstands

  • Schwerpunktthemen: Bildung und Business digitaler Mittelstand
  • BITMi stellt neues Konzept zur Überwindung von Bildungsbarrieren vor
  • Beteiligung an Initiative „MINT – Zukunft schaffen“
  • Neue Vernetzungsinitiative als Kompetenzzentrum

 Hannover 12. Juni 2018 – Die Zukunft des deutschen IT-Mittelstands wird schon heute geschrieben. Um den Trends der Globalisierung und Digitalisierung nicht hinterher zu laufen, sondern sie zu gestalten, muss jetzt damit begonnen werden, erfolgversprechende Maßnahmen umzusetzen. Die mit Abstand wichtigsten Themenfelder im Mittelstand der kommenden Jahre werden daher Investitionen gegen den Fachkräftemangel und die Förderung digitaler Geschäftsmodelle sein. Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) setzt deshalb die Themenschwerpunkte Bildung und Business in den Mittelpunkt wichtiger Initiativen zur CEBIT-Pressekonferenz.

Fachkräftemangel bekämpfen

Im Kampf gegen den Fachkräftemangel stellt der BITMi heute gemeinsam mit der Technischen Hochschule Brandenburg (THB) ein neu aufgesetztes Studienkonzept vor, das Fachinformatikern die Möglichkeit bietet, in wenigen Semestern und unter begrenzter Präsenzpflicht einen Bachelor in Wirtschaftsinformatik zu erlangen.

„Damit Deutschland im globalen Wettbewerb nicht nur konkurrenzfähig bleibt, sondern in möglichst vielen Bereichen Weltmarktführer wird, müssen wir am Konzept der digitalen Bildung arbeiten und Unternehmen sowie Mitarbeiter zur Partizipation an spezifischen Bildungsangeboten befähigen“, äußert sich Dr. Oliver Grün, Präsident des BITMi. „Passende Hochschulangebote zur Weiterbildung, bei denen bereits in der Ausbildung erworbene Kenntnisse angerechnet werden können, sind immer noch kaum vorhanden. Dabei ist es im dynamischen IT-Markt wichtig, berufsbegleitende und qualifizierende Bildungsangebote zu schaffen, die ein lebenslanges Lernen ermöglichen“ so Grün weiter. BITMi und THB haben diesen Ansatz gemeinsam aufgegriffen und ein Studienkonzept entwickelt, das es Absolventen der IHK Fachinformatiker Ausbildung mit Berufserfahrung ermöglicht, ihre in der Ausbildung erlangten Kompetenzen auf ein Bachelorstudium anrechnen zu lassen.

„Hochschulen und andere Bildungsinstitutionen müssen lernen, mit den wachsenden Anforderungen der IT-Branche umzugehen. Um Anreize für ein höheres Qualifikationsniveau in Deutschland zu schaffen, brauchen wir angepasste Studienkonzepte“ ergänzte Prof. Dr. Andreas Johannsen, Studiendekan Wirtschaftsinformatik an der TH Brandenburg.

Studieninteressierte finden ab sofort alle wichtigen Informationen zum Einstieg in den Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik mit beruflich erworbenen Kompetenzen in der von BITMi und der TH Brandenburg veröffentlichten Broschüre.

 Digitale Bildung

Darüber hinaus ist der Bundesverband IT-Mittelstand der Initiative „MINT – Zukunft schaffen“ beigetreten, um MINT-Fächer und Digitalisierung in Schulen zu fördern. Die Initiative dient der Bündelung aller bundesweiten Bestrebungen in Sachen MINT-Bildung in einer Plattform. Durch den Engpass von qualifiziertem Fachpersonal im naturwissenschaftlich-technischen Bereich zeichnet sich ein immer größer werdendes strukturelles Problem ab, das sich langfristig zur Wachstums- und Innovationsbremse entwickelt. „Um unseren Wohlstand in der Zukunft nicht aufs Spiel zu setzen, müssen wir konsequent daran arbeiten, Talentquellen auszuschöpfen und den Unterricht sowie die Lehre in MINT-Fächern auf allen Ebenen zu verbessern. Eine Initiative wie „MINT Zukunft schaffen“ ist eine hervorragende Möglichkeit, um mehr Öffentlichkeit für dieses Thema zu schaffen, aber wir dürfen es nicht nur dabei belassen, “ so Oliver Grün.

Neben diesen bundesweiten Bestrebungen unterstützt der BITMi gemeinsam mit der European DIGITAL SME Alliance die Kampagnen “Digital Opportunity” und #DigitalSME4skills der Europäischen Kommission zur europaweiten Förderung von Praktika und Fachkräften im IT-Mittelstand. Die Initiative “Digital Opportunity”, dient zur Finanzierung von grenzüberschreitenden Praktika in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) der IT-Branche. Ziel von #DigitalSME4skills ist es, bis zum Jahr 2019 5.000 IT-Fachkräfte in kleinen und mittelständischen IT-Unternehmen auszubilden.

In seinem aktuellen Positionspapier „Digitaler Mittelstand 2020“  empfiehlt der BITMi die Förderung digitaler Kompetenzen in Deutschland bereits ab der Grundschule unter anderem durch das Fach „Digitalkunde“. Hier sollen die Grundsteine gelegt werden für ein tiefes Verständnis der Technologien, die schon heute unseren Alltag bestimmen. In dieser frühen Phase liegt auch eine große Chance, den Mädchenanteil in den MINT Fächern deutlich zu erhöhen. Dieses integrative Unterrichtskonzept und eine grundsätzlich bessere Verankerung der MINT-Fächer im Schul-Curriculum ist für die Schaffung von Fachkräften zentrale Grundlage, der sich die Politik unbedingt annehmen muss.

Neue Vernetzungsinitiative als Kompetenzzentrum IT-Wirtschaft

Gleichzeitig gilt es digitale Geschäftsmodelle im IT-Mittelstand zu fördern. Dies kann zukünftig nicht ohne eine bessere Vernetzung gelingen. Der IT-Mittelstand, bekannt als der Motor der Digitalisierung im Gesamt-Mittelstand, befindet sich selbst mitten in einem Veränderungsprozess. „Digitalisierung darf nicht nur als Prozess von analog zu digital verstanden werden, sondern ist natürlich ein gesamtwirtschaftlicher Wandel, der auch vor der IT-Branche nicht Halt macht“, so Oliver Grün.

Das von der Bundesregierung geförderte Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum IT-Wirtschaft (KIW) begleitet die mittelständisch geprägte IT-Wirtschaft bei diesem Wandel. Seine Kernaufgabe ist die Vernetzung von mittelständischen IT-Unternehmen und deren IT-Lösungen. Diese müssen dann jeweils immer nur einen Teil beitragen, um gemeinsam neue digitale Angebote und komplexe All-in-One-Lösungen zur Digitalisierung für kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) zu schaffen, die aus intelligent vernetzten, aber autonomen Branchen-Champions bestehen.

In dieser Vernetzung besteht kurzfristig die Möglichkeit, im globalen Wettbewerb innovativ Schritt zu halten; langfristig entsteht durch die Verbreitung von standardisierten Schnittstellen und des dazugehörigen Mindsets ein Software-Ökosystem. Dies hat das Potential den Standort Deutschland auch dauerhaft zum Spitzenreiter in hochspezialisierten und trotzdem generell einsetzbaren Softwarelösungen zu machen.

Das KIW ist ein Angebot der Förderinitiative Mittelstand-Digital des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Mittelstand-Digital informiert kleine und mittlere Unternehmen über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Der BITMi ist dabei Konsortialführer des bundesweiten Kompetenzzentrums mit Standorten in Berlin, Aachen, Karlsruhe und Kassel (www.itwirtschaft.de).

IT-Mittelstand ist vernetzungswillig als Software made in Germany

Die Initiative „Software Made in Germany“ des BITMi hat in den vergangenen Jahren bereits deutlich gezeigt, dass die Notwendigkeit zur Vernetzung in der deutschen IT-Branche erkannt wurde. Nicht nur die regelmäßige Durchführung des Gipfeltreffens „Software Made in Germany“, das immer höhere Teilnehmerzahlen zu verzeichnen hat, belegt den Willen deutscher Softwarehersteller sich untereinander stärker auszutauschen, sondern auch die steigenden Zahlen der Siegelbeantragungen. „Wir freuen uns heute Rekordzahlen in Höhe von 582 Siegeln Software Made in Germany oder  Hosted in Germany bekannt zu geben. Das zeigt die Softwarekompetenz des Mittelstands“ freute sich Martin Hubschneider, Vizepräsident des BITMi. „Software Made in Germany“ wird vom BMWi gefördert und als ein wichtiger Beitrag zur erfolgreichen Digitalisierung angesehen. Denn ein starker deutscher IT-Mittelstand ist eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass Deutschland die Digitalisierung im Mittelstand insgesamt erfolgreich umsetzt und von ihr profitiert.

Nichtsdestotrotz muss die Bundesregierung hier stärker in den Vordergrund treten und die passenden Rahmenbedingungen für die Digitalisierung des Gesamt-Mittelstands schaffen. Dazu gehört nach Auffassung des BITMi insbesondere die Begünstigung von Hochtechnologien wie Künstlicher Intelligenz (KI) oder Blockchain. Durch die Förderung von Entwicklungen und Lösungen, die auf KI basieren, schafft Deutschland mittelfristig Arbeitsplätze und sichert sich seine Position an der Spitze des Technologiewachstums. Blockchain, als disruptive Grundlagentechnologie, wird in folgenden Jahren maßgebliche wirtschaftliche und soziale Veränderungen hervorrufen. Für den digitalen Mittelstand stellen KI und Blockchain vielversprechende Möglichkeiten dar, um sich auf alten und neuen Märkten durch Technologievorsprung zu positionieren. „Die Bundesregierung sollte weiterhin eine chancenorientierte KI- und Blockchain-Strategie aufsetzen, welche der IT-Mittelstand gerne mitentwickelt und unterstützt“, so Grün in Richtung der Politik in Berlin.

Der BITMi hat einen Teil seiner Visionen für den Mittelstand 2020 bereits in die Tat umgesetzt, jetzt ist die Regierung gefragt, Taten sprechen zu lassen.

 

Hier finden Sie die Homepage des Kompetenzzentrums IT-Wirtschaft: www.itwirtschaft.de

Hier finden Sie die Broschüre von BITMi und THB: www.bitmi.de/wp-content/uploads/IHK-Fachinformatiker_BITMi-THB_WEB.pdf

Hier finden Sie Informationen über die Initiative „MINT – Zukunft schafften“: www.mintzukunftschaffen.de

Hier finden Sie Informationen über die der European DIGITAL SME Alliance: https://www.digitalsme.eu/

Hier finden Sie Informationen über “Digital Opportunity”:  https://ec.europa.eu/digital-single-market/en/digital-opportunity-traineeships-boosting-digital-skills-job

Hier finden Sie Informationen über #DigitalSME4skills: www.bitmi.de/digitalsme4skills-gestartet

Hier finden Sie das aktuelle Positionspapier „Digitaler Mittelstand 2020“ des BITMI: www.bitmi.de/wp-content/uploads/BITMi-Positionspapier-2017.pdf

Hier finden Sie Informationen zur Initiative „Software Made in Germany“: www.software-made-in-germany.org

Hier finden Sie die Förderinitiative Mittelstand-Digital des BMWi: www.mittelstand-digital.de

 

BU: BITMi präsentiert seine Schwerpunkte Bildung und Business auf der CEBIT, v.l.n.r. Prof. Dr. Andreas Johannsen, TH Brandenburg, Martin Hubschneider, BITMi Vizepräsident, Dr. Oliver Grün, BITMi Präsident, Sven Ursinus, BITMi Hauptstadtbüroleiter

 

Über den Bundesverband IT-Mittelstand:

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (www.bitmi.de) vertritt über 2.000 IT-Unternehmen und ist damit der größte IT-Fachverband für ausschließlich mittelständische Interessen in Deutschland.

Weitere Informationen:

Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi), Pascalstraße 6, 52076 Aachen, kontakt@bitmi.de, Tel.: 0241/1 89 05 58, Fax: 0241/1 89 05 55

Hauptstadtbüro:

Haus der Bundespressekonferenz, Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin, Tel.: 030/226 05 005, Fax: 030/226 05 007

 

Lisa Ehrentraut Keine Kommentare

Appell des Mittelstandes zur Bundestagswahl 2017: Deutschland braucht einen starken Mittelstand – der Mittelstand braucht fairen Wettbewerb

Aachen/Berlin 12. September 2017 – Das Bündnis fairer Wettbewerb warnt vor der zunehmenden Verdrängung mittelständischer Unternehmen durch staatliche Betriebe. In einem Schreiben an die Generalsekretäre der im Bundestag vertretenen Parteien zur bevorstehenden Bundestagswahl fordern die im Bündnis zusammengeschlossenen Verbände verschiedener Wirtschaftszweige deshalb einen Stopp der Bevorzugung kommunaler Unternehmen und ein ehrliches Bekenntnis der Politik zum Mittelstand in Deutschland.

Unternehmen in öffentlicher Hand sind in Deutschland in den letzten Jahren auf dem Vormarsch und belegen so einen steigenden Trend zur Verstaatlichung. So haben die Umsätze aller kommunalen Unternehmen in Deutschland im Jahr 2014 mit insgesamt 314 Milliarden Euro ungefähr das Niveau des Bundeshaushalts erreicht. Die Summe entspricht mehr als 11 % des Bruttoinlandsprodukts.

Die Branchenvertreter sehen insbesondere die Begünstigung kommunaler Unternehmen bei der Besteuerung kritisch. So verschafft die Befreiung von der Umsatzsteuer staatlichen Unternehmen einen Preisvorteil, der wiederum privaten mittelständischen Firmen keine Chance am Markt lässt. Kritisiert wird auch, dass durch dieses Umsatzsteuerprivileg dem Fiskus Jahr für Jahr Milliarden Euro Steuereinnahmen verlorengehen.

Das Bündnis stellt zudem fest, dass die zunehmende Auftragsverlagerung von mittelständischen Unternehmen zu öffentlichen Betrieben nicht das Ergebnis von Wettbewerb, transparenten Ausschreibungsverfahren oder besseren Angeboten ist. Vielmehr wird der Wettbewerb über In-house-Vergaben oder interkommunale Zusammenarbeit sogar ganz ausgeschaltet. Eine Überprüfung solcher Vergaben oder der kommunalen Gebührensetzung durch Kartellbehörden wird ausgerechnet durch bestehende Gesetze verhindert. Ein fairer Wettbewerb ist so unmöglich.

 

Zur Verbändeallianz „Bündnis fairer Wettbewerb“ gehören bisher: der Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks, der BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e. V., die Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen e.V. (BDSV), der Verband der Bayerischen Entsorgungsunternehmen e.V. (VBS), der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) e.V., der Zentralverband Deutsches Baugewerbe, der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V., der Verband Deutscher Metallhändler e.V. und der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi), der Verband der mittelständischen IT-Dienstleister und Softwarehersteller für den öffentlichen Sektor e.V.( DATABUND), der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V. und der bvse Bundesverband Sekundärrohstoff und Entsorgung e. V.

Insgesamt erzielen die zu diesen Verbänden zählenden Unternehmen einen jährlichen Umsatz von mehr als 215 Milliarden Euro und haben zusammen mehr als 2,5 Millionen Beschäftigte.

Über den Bundesverband IT-Mittelstand:

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) vertritt über 1.500 IT-Unternehmen und ist damit der größte IT-Fachverband für ausschließlich mittelständische Interessen in Deutschland.

Weitere Informationen: Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi), Pascalstraße 6, 52076 Aachen, kontakt@bitmi.de, Tel.: 0241/1 89 05 58, Fax: 0241/1 89 05 55, Internet: www.bitmi.de

Hauptstadtbüro: Haus der Bundespressekonferenz, Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin, Tel.: 030/226 05 005, Fax: 030 /226 05 007

Lisa Ehrentraut Keine Kommentare

Wahlprogramm-Analyse 2017: Offenes Gestaltungspotenzial bei der Digitalisierung des Mittelstands

  • SPD und FDP zeigen größte Übereinstimmung mit BITMi Positionen
  • Wahlprogramme machen wenig Mut für Digitalministerium
  • Notwendige Investitionen in Glasfaserausbau und digitale Bildung nicht erkannt

Aachen/Berlin 11. September 2017 – Die Digitalisierung ist nun auch in den Wahlprogrammen der Parteien angekommen. Das zeigt die Analyse der Wahlprogramme von CDU/CSU, SPD, Bündnis ’90/Die Grünen, Die Linke, FDP und der AfD durch den Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi). Untersucht wurden die Programme der Parteien, die nach aktuellen Prognosen in den Bundestag einziehen könnten. Dabei lag der Fokus des BITMi auf den Plänen der Parteien, die vor allem dem Mittelstand eine erfolgreiche Digitalisierung ermöglichen sollen. Dazu glich er die Positionen der Parteien mit den BITMi Forderungen für eine erfolgreiche Gestaltung des digitalen Standort Deutschlands und für einen starken digitalen Mittelstand ab.

Dabei zeigt sich: Alle Parteien außer der AfD berücksichtigen den Mittelstand als einen entscheidenden Faktor der erfolgreichen Digitalisierung für Deutschland und wollen ihn mit unterschiedlichen Maßnahmen darin unterstützen. Besonders die Wahlprogramme der SPD und FDP setzen sich intensiv mit der Förderung des digitalen Mittelstands auseinander. Knapp dahinter folgt Bündnis 90/Die Grünen. Die Wahlprogramme von CDU/CSU sowie der Linken enthalten im Vergleich dazu insgesamt weniger konkrete Vorschläge, um den Mittelstand in der Digitalisierung gezielt voranzubringen.

Über die Gestaltung der politischen Leitung in Digitalisierungsfragen sind sich die Parteien uneinig. Während die FDP der BITMi Forderung zustimmt, ein eigenständiges Digitalministerium einzurichten, möchten CDU/CSU die Digitalisierung lediglich mithilfe eines Staatsministers für Digitalpolitik, eines koordinierenden Kabinettsausschuss sowie einem nationalen Digitalrat bewältigen. Auch die Grünen sehen die Notwendigkeit einer besseren Koordinierung des Themas Digitalisierung in der Bundesregierung, allerdings ebenfalls ohne ein erkennbar eigenständiges Digitalministerium. „Aktuell sind die Entscheidungskompetenzen in Sachen Netz- und Digitalpolitik auf zu viele Ministerien verteilt“ kritisiert BITMi Präsident Grün. „Die Folgen sind ein hoher Koordinationsaufwand, langsame Entscheidungen und Streit um die Zuständigkeiten. Das muss sich dringend ändern. Da machen mir die Parteiprogramme wenig Mut.“

In jedem Wahlprogramm finden sich Übereinstimmungen mit den Positionen des BITMi. Nur die AfD macht hier eine Ausnahme. Eine der wichtigsten Forderungen der mittelständischen IT-Wirtschaft ist der flächendeckende Glasfaserausbau in Deutschland. „Aus BITMi Sicht ist das Ziel, dass bis 2020 über 50% aller Anschlüsse in Deutschland über eine gesicherte Datenübertragungsrate von 1 Gigabit/Sekunde verfügen“, erklärt BITMi Präsident Dr. Oliver Grün. „Dazu ist eine Investition des Bundes in Höhe von 20 Milliarden Euro in den Glasfaserausbau nötig, um den Impuls für die notwendige Gesamtinvestition von 60-80 Milliarden Euro zu setzen. Nur so ist die Infrastruktur bereit für einen Digitalstandort Deutschland.“ In ihren Zeitplänen und Investitionshöhen bleiben die fünf Parteien jedoch unkonkret oder deutlich hinter den Forderungen des BITMi zurück.

Auch im Feld der digitalen Bildung, aus BITMi-Sicht neben der Infrastruktur die zweite wichtige Säule für die erfolgreiche Digitalisierung, bieten alle bisher im Bundestag vertretenen Parteien sowie die FDP, verschiedene Lösungsansätze für den deutschen Nachholbedarf an. Abgesehen von CDU/CSU setzen sich die Parteien konkret für eine frühzeitige Integration digitaler Kernthemen in der Schulbildung ein. CDU/CSU, die Linke und FDP setzen außerdem auf Konzepte des lebenslangen Lernens mit digitalen Bildungsinhalten. „Mit digitaler Bildung können wir nicht früh genug anfangen. Wenn Informatik erst in der siebten Klasse als Wahlpflichtfach erscheint, haben wir bei vielen Schülerinnen und Schülern schon unsere Chance verspielt. Deshalb setzen wir uns entschieden für ein Fach „Digitalkunde“ schon in der Grundschule ein.“, betont Oliver Grün. „Darüber hinaus erfordert der dynamische digitale Wandel, dass sich die Menschen auch über die Schule hinaus digital weiterbilden, um die Teilhabe an der digitalen Gesellschaft sicherzustellen.“

Lesen Sie hier die Forderungen des BITMi an die Politik für den Digitalen Mittelstand 2020.

Im Folgenden finden Sie die detaillierte Auswertung der Wahlprogramme der Parteien. Die Wahlprogramm Grafiken stehen auch zum Download bereit.

 

 

 

Über den Bundesverband IT-Mittelstand:

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) vertritt über 1.500 IT-Unternehmen und ist damit der größte IT-Fachverband für ausschließlich mittelständische Interessen in Deutschland.

Weitere Informationen: Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi), Pascalstraße 6, 52076 Aachen, kontakt@bitmi.de, Tel.: 0241/1 89 05 58, Fax: 0241/1 89 05 55, Internet: www.bitmi.de

Hauptstadtbüro: Haus der Bundespressekonferenz, Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin, Tel.: