Lisa Ehrentraut Keine Kommentare

Im Angesicht der Corona Krise fordert der IT-Mittelstand eine 50% Mittelstandsquote im digitalen Innovationsbudget der EU

  • Europaweit unterzeichneten 45 nationale Organisationen einen offenen Brief an Präsident Charles Michel und den Europarat
  • Die Kernforderung ist: 50% des Budgets für digitale Innovation aus dem neuen mehrjährigen Finanzrahmen müssen an den Mittelstand gehen
  • Der europäische Mittelstand, der 99% aller Unternehmen ausmacht, wird von der COVID-19 Krise besonders hart getroffen

Aachen/Brüssel, 24. März 2020 – Die Situation ist ernst. Im Vorfeld des Digitalgipfels Ende März hat der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) gemeinsam mit 44 weiteren nationalen Organisationen und dem Dachverband European DIGITAL SME Alliance einen offenen Brief an den Europarat geschrieben. Die Vertreter des Mittelstands fordern darin eine deutlich größere Berücksichtigung des Mittelstands im EU Budget 2021-2027.

Schon bevor COVID-19 die wirtschaftliche Stabilität Europas bedroht hat, hatte der IT-Mittelstand mit großen Herausforderungen zu kämpfen. Kleine und mittelständische IT-Unternehmen haben nicht genügend Ressourcen, um in Forschung und Entwicklung zu investieren. Zudem leiden sie unter dem Fachkräftemangel, bei dem sie ebenfalls in Konkurrenz mit den großen Tech-Unternehmen stehen, welche aber im Vergleich zum Mittelstand nur einen Bruchteil der Steuern zahlen. Trotz all dieser Hürden ist es der digitale Mittelstand, der die digitale Transformation in Europa branchenübergreifend voranbringt.

Die Kernforderung des europäischen Mittelstands ist es, 50% des EU-Budgets für digitale Innovationen zu erhalten. Dieses Budget umfasst Programme wie Horizon Europe, Digital Europe, Connecting Europe Facility und weitere Förderinstrumente. Aktuell erhält der Mittelstand nur rund 20% dieser Fördermittel, während sich große Unternehmen, Universitäten und andere Forschungseinrichtungen die restlichen 80% teilen.

Dr. Oliver Grün, Präsident des BITMi und der European DIGITAL SME Alliance betont: „Der Mittelstand ist die Kraft, welche die europäische Wirtschaft nach der Corona Krise wieder in Gang bringen wird. Er macht 99% aller Unternehmen aus und erhält nur 20% der Förderung. Dies sollte zumindest auf 50% der EU-Mittel für digitale Innovation angehoben werden.“

Lesen Sie hier den vollständigen Brief (Englisch): https://www.digitalsme.eu/digital/uploads/Open-letter-from-DIGITAL-SME-to-the-European-Council-24.3.2020.pdf

 

Lisa Ehrentraut Keine Kommentare

BITMi zur Corona Krise: Mittelstand drohen gewaltige Schäden

  •  BITMi begrüßt Wirtschaftsunterstützung und bedauert den Ausschluss des Mittelstandes
  • Wirtschaftliche Schäden werden größer und nachhaltiger sein als derzeit wahrgenommen
  • Wirtschaft muss mehr in Beratung der Politik einbezogen werden

Aachen/Berlin, 23. März 2020 – Anlässlich des heute vom Bundeskabinett beschlossenen Gesetzespakets zur Abmilderung der Konsequenzen von Covid-19 begrüßt der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) das schnelle Handeln der Regierung. „Wir sehen mit Erleichterung, dass unsere Regierung angesichts der Krise schnell und beherzt handelt“, erklärt BITMi Präsident Dr. Oliver Grün. „Allerdings ist nicht nachvollziehbar, warum der Mittelstand ausgeschlossen wird, obwohl er die meisten Arbeitsplätze in Deutschland stellt.“

Teil des heute beschlossenen Paktes sind die finanzielle Unterstützung der Wirtschaft mit 50 Milliarden Euro für Selbständige und Kleinstunternehmen bis 10 Mitarbeiter sowie ein Rettungsschirm von bis zu 600 Milliarden Euro für Groß-Unternehmen mit mehr als 43 Millionen Euro Bilanzsumme und mehr als 50 Millionen Euro Umsatz. In diesem Paket wird eine Unterstützung weiter Teile des Mittelstandes ausgeschlossen, zu welchem die Bundesregierung auf Kredite der KfW Bank verweist. Zu letzteren sind allerdings die ersten Erfahrungen von in Not geratenen Mittelstandsunternehmen laut dem Verband sehr verhalten, denn bürokratische Hürden mit klassischen Antragsverfahren und einzureichenden Unterlagen über die Hausbanken sind der dramatischen Situation nicht im Ansatz angemessen.

Hinzu kommt nach Ansicht des BITMi Präsidenten eine falsche Einschätzung der wirtschaftlichen Lage insgesamt: „Die Schäden in der mittelständischen Wirtschaft werden weitaus größer und nachhaltiger sein als derzeit von Politik und Medien wahrgenommen und kommuniziert wird. Denn die zur Virus-Eindämmung notwendigen Maßnahmen kommen quasi einem wirtschaftlichen Transaktionsverbot gleich. Es ist fraglich, ob hier klassische Maßnahmen wie ein einmaliges Rettungspaket oder eine Umdefinition bestehender KfW-Mittel ausreicht, oder ob in die täglichen Beratungen zwischen Wissenschaft und Politik zu Maßnahmen nicht auch die Wirtschaft einschließlich Mittelstand involviert werden sollte.“ Der BITMi Präsident betont allerdings auch ausdrücklich die Unterstützung der gesundheitlich angezeigten Maßnahmen der Bundesregierung, wenngleich jede weitere Woche Stillstand auch weitere Arbeitsplatzverluste bedeute: „Wir werden durch Abwägung hoffentlich alle gemeinsam den richtigen Punkt finden, in dem sich die Überlastung des Gesundheitssystems eindämmen lässt und sich die Wirtschaft aber noch erholen kann.“

Der BITMi engagiert sich im Rahmen seiner Möglichkeiten als Verband des IT-Mittelstandes aktiv im Kampf gegen die Corona Krise. Viele Unternehmen setzen nun noch mehr auf Digitalisierung und der IT-Mittelstand zeigt sich solidarisch und bietet viele seiner Produkte in dieser Phase kostenlos an, vom einfachen Buchhaltungssystem über Video-Conferencing-Tools bis hin zu Cloud-Services. Auf Initiative des BITMi gibt es eine wachsende Liste an Unternehmen, die kostenfreie Lösungen anbieten, welche Leben und Arbeiten in Corona-Zeiten vereinfachen. Hier ein Link: www.bitmi.de/solidaritaet-in-zeiten-des-coronavirus-bitmi-mitglieder-helfen/

Lisa Ehrentraut Keine Kommentare

Solidarität in Zeiten des Coronavirus – BITMi Mitglieder helfen

Das Coronavirus breitet sich aktuell immer weiter aus und fast täglich werden von Seiten der Politik neue Maßnahmen in Kraft gesetzt, um die Verbreitung zu verlangsamen. Die aktuelle Lage beeinträchtigt damit immer mehr Abläufe in unseren Unternehmen –Schulen und Kitas schließen und Mitarbeiter müssen für mehrere Wochen aus dem Homeoffice arbeiten.

In vielen Fällen können digitale Lösungen dazu beitragen, den Geschäftsbetrieb weiter aufrecht zu erhalten und produktive Arbeit zu ermöglichen. Einige unserer BITMi Mitglieder haben sich entschlossen, angesichts dessen ihre Lösungen zeitweise kostenlos zur Verfügung zu stellen.

Unser europäischer Dachverband European DIGITAL SME Alliance hat daraufhin eine eigene Kampagne gestartet. Unter #SMESvsCOVID19 (deutsch: Mittelstand gegen COVID19) verbreiten sie Lösungen weiter, die das Leben und Arbeiten in Corona-Zeiten einfacher macht. Unter folgendem Link können Sie sich für die Kampage eintragen oder nach digitalen Lösungen suchen, die Ihnen weiterhelfen: www.digitalsme.eu/solutions/

 

Hier finden Sie die Liste der BITMi-Mitglieder, die mit ihren Produkten kostenlos weiterhelfen möchten:

alfaview: Mit der digitalen Technologie alfaview können 30, 50, 100 oder mehr Personen parallel miteinander kommunizieren, sich face-to-face sehen und kollaborativ an Projekten arbeiten. Mehr Informationen zu alfaview free plus unter www.alfaview.com

tracklean: Mit der SaaS-Lösung TrackLean können Sie Unterzeichnungsprozesse digital abwickeln und somit Ihre Genehmigungs- und Vereinbarungsvorgänge aufrechterhalten. Mehr Informationen erhalten Sie auf www.tracklean.com. Freischaltung unter steffen.landgraf@solutiance.com

KNOW&SHARE: Mit KNOW&SHARE können insbesondere KMUs extrem schnell alle wesentlichen Informationen und Abläufe abbilden und ortsunabhängig mit allen Mitarbeitern teilen. Die Wissensplattform KNOW&SHAREwird für drei Monate inklusive Coaching eines Wissensredakteurs via Webmeeting kostenlos angeboten. Weitere Informationen erhalten Sie auf: www.know-and-share.com/webmeeting Kostenlose Einrichtung anfordern unter: kleimeyer@tooltime-consultants.de.

DRACOON: Komplett kostenfreie Vollversion mit 10 Benutzern / 20 GB bis 30. September 2020, Dateien DSGVO-konform speichern, verwalten und versenden; Alle Mitarbeiter können DRACOON als File Service per Web Browser, Windows/Mac Client oder auf ihren Mobile Devices über die speziell dafür entwickelten Apps nutzen. Damit kann auch aus dem Homeoffice oder unterwegs sicher und komfortabel auf alle Daten zugegriffen werden. Mehr Informationen finden Sie unter dracoon.com/gemeinsam-corona-besiegen

humbee: humbee ist der sichere, digitale Arbeitsplatz aus der Cloud, mit dem man endlich alle Informationen an einem Ort findet, sodass Menschen, die an einem Thema arbeiten, immer und von überall perfekt informiert sind. Mehr Informationen zu humbee erhalten Sie hier: humbee.de. Kontakt unter: burghardt.garske@humbee.de

cidaas: cidaas steht für Cloud Identity and Access Management System und bietet mit seinen Features: Single Sign-On, Rollen-/Gruppenmanagement und der 2 Faktor-Authentifizierung eine moderne sowie sichere Möglichkeit dediziert und ortsungebunden auf wichtige digitale Services/ Applikationen zuzugreifen. Weitere Informationen: www.cidaas.com Für die Integration, eine kurze Einweisung oder bei Fragen können Sie sich jederzeit an sadrick.widmann@widas.de wenden.

Billomat: Billomat ist ein webbasiertes Buchhaltungsprogramm, mit dem Kunden ihre Buchhaltung von überall schnell, sicher und effektiv erledigen können. Mithilfe der mobilen App und der SSL-verschlüsselten Cloud-Technologie können Rechnungen und Mahnungen bequem von unterwegs verwaltet werden. Fragen Sie den Registrierungscode beim BITMi Team (kontakt@bitmi.de) an. Weitere Informationen unter www.billomat.com

OMOC.interactive: Online Belegungskalender für Räume oder Ressourcen und Abrechnungssystem für Veranstaltungen und Seminare. Jetzt für Kunst- und Kulturschaffende Betriebe die ersten 6 Monate kostenfrei. Homepage: https://www.online-raumverwaltung.de/

PIPEFORCE: PIPEFORCE ist eine digitale Workflow- und Integrationsplattform, um Enterprise Open Source Software integriert zu nutzen. Auf der Plattform kombinieren wir die besten Lösungen in den Bereichen digitale Zusammenarbeit, Workflow-Management, Monitoring und Analytics. Aktuell sind dafür bereits 150 Open Source Lösungen „Out-of-the-Box“ verfügbar. Aufgrund der Corona-Krise unterstützen wir aktuell Unternehmen unbürokratisch und schnell, mit einem kostenfreien Software-Paket für das Digitale Home Office auf unserer Plattform. Im Paket enthalten: Dateien DSGVO-konform speichern, gemeinsam bearbeiten, sicher versenden, Videokonferenz, Chat, gemeinsame Aufgabenverwaltung und eFormulare für das strukturierte Input-Management (z. B. über die Homepage). Mehr Informationen finden Sie unter: pipeforce.io/digitales-homeoffice Kontakt und Freischaltung über: office@logabit.com

Innolytics Collaboration Software: Arbeitspakete verteilen, Besprechungen organisieren, Mitarbeiter*innen laufend informieren und immer den Überblick bewahren. Damit Sie trotz der aktuellen Krise nahtlos weiterarbeiten können. Die Innolytics Collaboration Software ist kostenlos bis 50 Nutzer*innen! Weitere Informationen unter: www.innolytics.de/collaboration-software/

Die Cloud ERP Software weclapp hilft Ihnen dabei, die Digitalisierung zu beschleunigen und kann problemlos aus dem Home Office bedient werden. Ob CRM, Warenwirtschaft oder Buchhaltung – mit weclapp können alle wichtigen Geschäftsprozesse in einer intuitiven All-in-One-Software gemeinsam gesteuert werden. Wir bieten Ihnen weclapp 3 Monate kostenlos an. Schreiben Sie uns einfach eine Nachricht (sales@weclapp.com). Weitere Informationen finden Sie unter: www.weclapp.com

quintet24.com: Im Portal können Warenanbieter Programme für den Handel oder im Retail anbieten. Das Angebot wird in frei definierbaren digitalen Workbooks (Prospekte) illustriert. Produkte sind dabei integriert und aus dem Workbook orderbar. Damit haben wir erreicht, dass Einkäufer des Handels selbständig ohne Außendienst auch komplexe Serien ordern können. Ausgelöst durch die Krise bieten wir allen Herstellern an, das Portal unbürokratisch zu nutzen. Produkte holen wir sowohl mit Standardschnittstellen, aber auch über Erfassungsmasken manuell. Wir berechnen bis 31.12.2020 ausschließlich 5 Euro pro echten Auftrag (Entspricht den Fremdkosten der Cloud, Kleinaufträge kostenlos). Weitere Informationen: www.quintet24.com Rückfragen an: hannes@rambold.de

GDI Zeit Compact: Komplett kostenfreie Version für drei Monate. Mit dieser mobilen Zeiterfassung von GDI Software können Sie sofort loslegen. Per mobile App oder Browser-Anwendung können Ihre Mitarbeiter die Arbeitszeiten jederzeit und überall erfassen, egal ob unterwegs, im Betrieb oder im Home-Office. Natürlich inklusive Antragswesen für geplante Fehlzeiten (Urlaub, Krank, etc.). Genehmigung durch den Vorgesetzten einfach per Knopfdruck. Mehr Informationen unter www.gdi-zeit.de.

#Notfallschichtpläne: Optimale Schichtpläne innerhalb kürzester Zeit für das Hier und Jetzt! Und das trotz Kurzarbeit, krankheitsbedingtem Mitarbeiterausfall oder ständiger Notwendigeit zur Umgestaltung von Dienstplänen. Wir als Firma INFORM erstellen für Sie Dienstpläne. Damit helfen wir Ihnen, die Überlastung Ihrer Mitarbeiter zu reduzieren und Gesundheitsschutz zu gewähleisten – ohne Installationen, Schulungen oder Konfigurationen. Dazu braucht es ein 30-Minütiges Telefongespräch, Sie nennen uns Eckdaten und wir erstellen einen Schichtplan und schicken ihn an Sie. INFORM arbeitet mit pseudonymisierten oder anonymisierten Mitarbeiterdaten und betreibt die IT selbst. Wir werden temporär zu Ihrem Schichtplaner, da wir die Technologe und Kompetenz haben, Pläne unter spezifischen und dynamischen Rahmenbedingugen zu erstellen. Bei Interesse wenden Sie sich unter Nennung des #Notfallschichtplan-Angebots an: workforceplus@inform-software.com oder rufen Sie uns an: +49 (0)2408 9456-3150. Weitere Informationen: #Notfallschichtpläne

proSystem ERP FOOD:  Die sys-pro GmbH bietet eine kostenfreie Version dieser Warenwirtschaft für die schwierige Zeit der Krise und deren anschließenden Auswirkungen. Komplette und komplexe Unterstützung der Abläufe in der Lebensmittelindustrie durch die Funktionsmodule von proSystem ERP Food. Modular aufgebaut entscheiden Sie, welche Funktionen genutzt werden und welche in Ihre Systemumgebung integriert wird. Vom Verkauf, Fakturierung, Produktion, Datenrückmeldung (RFID, Scanner, Datenerfassungsterminals, I-Punkte, Waagen) Preisauszeichner, Qualitätssicherung, Rückverfolgung, Kalkulation, bis hin zum Einkauf. Die Komponentenlösung auf Basis unseres proSystem-Frameworks lässt Ihnen alle Freiheiten: Sie kann im Vollausbau als Komplett-ERP-System arbeiten, die bestehende FIBU ergänzen oder mit anderen integrierten Finanzlösungen wie SAP, CSS oder Datev zusammenwirken. Der Vorteil unserer ERP-Module liegt in der branchenspezifischen Auslegung und ihrer in den Alltagsabläufen der Lebensmittelproduktion erprobten Prozessnähe. Insbesondere unterstützen wir die Herstellung und den Verkauf von Fleisch- und Wurstwaren, Backwaren, Kaffee, Tee, Süßwaren, Convenience-Produkten, Wein, etc.

proSystem MES FOOD: Die sys-pro GmbH bietet eine kostenfreie Version dieser Produktionssteuerung für die schwierige Zeit der Krise und deren anschließenden Auswirkungen. In der Produktionskette halten die modularen Prozesslösungen von proSystem MES FOOD ihre Abläufe effizient und situationsorientiert zusammen. Kernaufgabe unserer MES-Lösungen ist es, die Qualität und den Durchsatz auch unter variablen Bedingungen sicherzustellen, ohne den zeitkritischen und hochsensiblen Gesamtprozess aus den Augen zu verlieren. Die Strukturen in der MES-Lösung sind in besonderem Maße an Produkte von SAP angepasst und über ein Standardinterface (CP) via SAP-ALE leicht zu integrieren.

Entwicklungskapazität im .Net c#: für dringende Projekte zum Selbstkostenpreis bei der sys-pro GmbH

Cryptshare-Soforthilfepaket (Datei-Transfer und sicherer E-Mailversand): Cryptshare ist ein sicherer digitaler Transferdienst. Als solcher stellt Cryptshare sicher, dass Ihre Daten überall während ihrer Reise von Absender zu Empfänger dort geschützt werden, wo sie Risiken ausgesetzt sind; d.h. ab dem Zeitpunkt, an dem sie die relative Sicherheit Ihrer Firewall verlassen.
– Kostenfreie Nutzung der Vollversion (SaaS oder On-Premises)
– 25 Benutzer (Named User)
– Bis einschließlich 30.06.2020
– Unterstützung bei der Einrichtung
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Bianca Bockhoff Keine Kommentare

BITMi-Präsident Grün diskutiert Digitalstrategie der EU-Kommission mit Vizepräsidentin Vestager

  • Bundesverband IT-Mittelstand begrüßt Visionen der Europäischen Kommission hinsichtlich Datenstrategie und Weißbuch zur KI
  • BITMi-Präsident Grün trifft Magrethe Vestager in Brüssel
  • Vorschläge der Kommission müssen konkreter werden

Aachen/Brüssel, 21. Februar 2020 – Nach der Veröffentlichung der europäischen Datenstrategie und des Weißbuchs zur Künstlichen Intelligenz (KI) durch die Europäische Kommission besuchte heute Dr. Oliver Grün, Präsident des Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi), die Vizepräsidentin der EU-Kommission Margrethe Vestager und ihr Kabinett in Brüssel.

Der BITMi begrüßt die digitale Vision der europäischen Kommission und die ambitionierten Ziele für eine bessere Datennutzung. „Wir teilen dieselbe Vision für ein digitales Europa. Die Zeit ist aber so weit fortgeschritten, dass eine konkrete Umsetzung jetzt wichtig ist. Die neue Strategie enthält erneut zu wenig konkrete Ansätze zur Umsetzung. Gerade bei der Umsetzung können aber mittelständische IT-Unternehmen Schrittmacher für die Digitalisierung des gesamten Mittelstandes in Europa sein“, kommentiert Grün die Kooperationsbereitschaft.

Es bestehe bei der notwendigen Schaffung einheitlicher europäischer Standards und Datenregulierungen die erneute Gefahr einer innovationshemmenden Überregulierung wie in den vergangenen Jahren, betonte der Verband mit Blick auf die letzten Entscheidungen zur EU-Urheberrechtsreform sowie restriktive Auslegungen der EU-Datenschutzgrundverordnung.

Der Bundesverband IT-Mittelstand begrüßt den geplanten Aufbau europäischer Datenräume in strategischen Sektoren und die damit verbundenen Investitionen in ein High-Impact-Projekt. Auch unterstützt er die Schaffung eines europäischen Marktplatzes für das vollständige Angebot von Cloud-Diensten. „Wir brauchen auch den Mut zu einem Recht auf Interoperabilität und eine zukunftsorientierte Datenpolitik. Mit einer restriktiven Datenpolitik werden die ambitionierten Ziele der KI Strategie nicht erreichbar sein. KI ohne Daten ist wie ein Wald ohne Bäume“, ergänzte Grün.

In der KI-Strategie bewertet der BITMi die angedachten Maßnahmen, wie die Einrichtung von Exzellenz- und Testzentren oder die Bereitstellung von Beteiligungskapital für innovative KI-Entwicklungen, durchaus positiv.

Nun ermutigt der BITMi die Europäische Kommission, ihre ehrgeizigen Ziele wirksam in die Tat umzusetzen.

 

BU: EU-Vizekommissionspräsidentin Vestager und BITMi-Präsident Grün in Brüssel

Shenja Panik Keine Kommentare

BITMi veröffentlicht Kurzstudie „Wie muss der autonome Bus sein?“

Aachen, 07. Januar 2020 – Um den Grund für die zögerliche Akzeptanz der Bevölkerung gegenüber der neuen Technologie des autonomen Personennahverkehrs zu untersuchen, hat der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) in Zusammenarbeit mit dem Marktforscher für die digitale Welt Dialego, einen repräsentativen Querschnitt der Deutschen zur potentiellen Nutzung und den Anforderungen an autonome Busse befragt. Diese Studie wurde im Rahmen des Projekts UrbanMove durchgeführt und basiert auf der vorhergehenden Befragung „Autonome Busse“.

Ziel der Studie war es nachzuvollziehen, wieso trotz positiver Assoziationen die Befragten den autonomen Bus nur für Gelegenheitsfahrten nutzen würden. “Die fortschreitende Digitalisierung erfordert Umdenken. Ungewohnt ist es mit Sicherheit aber autonomes Fahren entspannt.“, so Andera Gadeib, Dialego Vorstand und Vizepräsidentin des BITMi.

Die Studie zeigt auf, dass der Markt potenzieller Passagiere mit knapp 80% der Befragten recht groß ist. Die Idee eines autonom fahrenden Busses wird prinzipiell positiv aufgenommen. Dennoch wären weniger als die Hälfte der Befragten (40 %) bereit ohne Vorbehalte in einen Bus ohne Fahrer einzusteigen. Bei den Anforderungen dieser potenziellen Nutzer an einen autonom fahrenden Bus stehen Flexibilität und Mobilität ganz oben, dicht gefolgt vom Wunsch nach mehr Sicherheit. Dr. Oliver Grün, Präsident des BITMi ist überzeugt: „Unsere tägliche Fortbewegung und der technische Fortschritt verlangen nach neuen Mobilitätskonzepten. Die Technologie des autonomen Fahrens auf Basis von KI wird in Zukunft für sicherere Straßen sorgen.“

Die Vorbehalte richten sich allerdings nicht primär gegen autonom fahrende Busse, sondern gegen öffentliche Verkehrsmittel im Allgemeinen. Das Mobilitätsverhalten der Deutschen ist weiterhin vom privaten PKW bestimmt. Das Auto ist und bleibt das favorisierte Fortbewegungsmittel.

Die Studie können Sie hier kostenlos herunterladen: „Wie muss der autonome Bus sein?“

Bianca Bockhoff Keine Kommentare

Digitalministerium: BITMi fordert Umsetzung vor 2021

Aachen/Berlin, 25. November 2019 –  Am 22. und 23. November fand der 32. Parteitag der CDU Deutschland in Leipzig statt. Im Anschluss verabschiedeten die Delegierten die Digitalcharta „Innovationsplattform: D“.  Nach dem Leitmotiv „Open-X“ soll die Plattform Dokumentationen von IT-Projekten allgemein zugänglich machen und offene Schnittstellen anbieten.

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) begrüßt viele Ansätze der 23-seitigen Digitalcharta, deren Kern die Förderung des deutschen und europäischen Mittelstands darstellen soll. So finden sich hier einige Forderungen des Verbandes wieder, wie nach einer fairen Besteuerung der digitalen Wirtschaft, einer wettbewerbsförderlichen Anpassung des DSGVO-Regelwerks an die Lebenswirklichkeit, der Reduktion bürokratischer Hürden zur Innovationsförderung, dem Ausbau von eGovernment und der Investition in digitale Bildung mit dem „Digitalpakt#D“.

Der BITMi unterstützt die neue Linie der Christdemokraten, sich weg von der Datensparsamkeit hin zur Datensouveränität zu bewegen, lehnt es aber entschieden ab, diesen Weg über ein geändertes Netzwerkdurchsetzungsgesetz anzudenken und Online-Dienste zur Herausgabe von Stammdaten an Behörden zu verpflichten, wie es vom Landesverband Nordrhein-Westfalen vorgeschlagen wird. „Das würde letztlich wieder einer Vorratsdatenspeicherung entsprechen“, mahnt BITMi-Präsident Dr. Oliver Grün, „und das wollen wir unter allen Umständen vermeiden. Ich stimme der CDU zu, dass die digitale Welt eigene Gesetze braucht, aber keine, die die Meinungsfreiheit gefährden.“

Am Freitag forderte CDU-Bundesvorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer in ihrer Rede auf dem CDU-Parteitag ein Digitalministerium und schloss sich damit der langjährigen Forderung des Bundesverband IT-Mittelstand an. Kanzleramtschef Helge Braun und der digitalpolitische Sprecher der SPD Jens Zimmermann zeigten sich offen dafür, die Zuständigkeiten noch in dieser Wahlperiode zu einem Ministerium zu bündeln. Eine Verankerung im Koalitionsvertrag lehnte die CDU-Chefin jedoch später ab. „Wir hätten in der Bundesregierung schon längst eine zentrale Stelle für Digitales gebraucht und können damit nicht wieder bis zur nächsten Wahlperiode warten“, kommentiert Grün. „Wir halten eine Anpassung des Koalitionsvertrages daher für den einzig richtigen Weg.“

Bianca Bockhoff Keine Kommentare

BITMi zur Digitalklausur 2019

Aachen/Berlin, 19. November 2019 –  Gestern endete die zweitägige Digitalklausur der Bundesregierung im Brandenburgischen Schloss Meseberg. Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) begrüßt die positiven Ansätze insbesondere der Mobilfunk- und Datenstrategie der Bundesregierung.

So soll der Ausbau der deutschen Infrastruktur im Bereich Mobilfunk mit rund 1,1 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen „Digitale Infrastruktur“ gefördert werden. „Wir freuen uns, dass nun auch die Bundesregierung erkannt hat, wie sehr die Zeit in Sachen Mobilfunkausbau drängt, denn Deutschlands größtes Problem in der Digitalisierung ist die fehlende Geschwindigkeit in der Umsetzung“, kommentiert BITMi-Präsident Dr. Oliver Grün. Mit Blick auf die vergangenen Ankündigungen der Digitalpolitik hofft der Verband diesmal auf eine kurzfristige Umsetzung der Pläne. Neben der notwenigen Schließung von Lücken im Mobilfunknetz muss jedoch auch der Glaserfaserausbau weiter vorangetrieben werden.

Auch die Zielsetzung der Datenstrategie, die Datenbereitstellung signifikant zu steigern, um eine verantwortungsvolle Datennutzung zu fördern, begrüßt der BITMi als einen Schritt in die richtige Richtung. „Jetzt kommt es drauf an, dass die Bundesregierung wie angekündigt bis Frühjahr 2020 effiziente Maßnahmen und Rahmenbedingungen zur Nutzung des Innovationspotentials von Daten entwickelt“, so Grün.

 

Bianca Bockhoff Keine Kommentare

Digital Gipfel 2019: BITMi begrüßt GAIA-X Projekt

  • Bundesverband IT-Mittelstand auf dem Digital-Gipfel 2019
  • BITMi begrüßt Konzept eines europäischen Cloud-Netzwerkes
  • Oliver Grün erneut Mitglied der BMWi-Plattform „Innovative Digitalisierung der Wirtschaft“

Dortmund, 29. Oktober 2019 –  Am heutigen Dienstag endet in Dortmund der Digital-Gipfel der Bundesregierung zum Thema Digitale Plattformen. Auch in diesem Jahr war der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) wieder durch Präsident Dr. Oliver Grün in der Plattform „Innovative Digitalisierung der Wirtschaft“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) vertreten. Im Rahmen der Fokusgruppe  „Startups/ Mittelstand“ war der BITMi an der Erarbeitung eines Showcase „Kooperative Wertschöpfung für den Mittelstand“ beteiligt. Dieses soll demonstrieren, wie kleine Plattformen für Mittelständler und deren Geschäftsprozesse von Nutzen sein können.

Heute Mittag stellte das Bundeswirtschaftsministerium das GAIA-X Projekt auf dem Digitalgipfel vor. Ziel des Projekts ist eine europäische vernetzte, offene Dateninfrastruktur, die Unternehmen und Behörden Unabhängigkeit von außereuropäischen Großkonzernen bietet.  Dies soll vor allem für Mittelständler, aber auch für alle sonstigen Beteiligten die Datenverfügbarkeit erhöhen, um so beispielsweise KI-Potentiale besser ausschöpfen zu können.

Der Bundesverband IT-Mittelstand begrüßt diesen Ansatz. Bereits zum letzten Digital-Gipfel betonte BITMi-Präsident Grün: „Wir brauchen konkrete Pläne für den Aufbau von Datenpools, die auch mittelständischen Unternehmen zugänglich sind. Ohne diese Daten kann es in Deutschland keinen erfolgreichen, flächendeckenden Einsatz von KI geben“.  Nach der heutigen Präsentation des Bundeswirtschaftsministeriums lobt er das Projekt, mahnt aber auch eine marktfähige Umsetzung an: „Der Ansatz stimmt, Daten vernetzt zusammenzuführen, um Mehrwerte zu schaffen und unberechtigte Zugriffe zu verhindern. Das Projekt muss schnell bis Ende 2020 umgesetzt werden und vor allem in der Ausgestaltung mit Cloud-Angeboten der Digitalkonzerne mithalten können. Man sollte laufend prüfen, ob das Angebot vom Markt angenommen wird und auch den Mut haben, stetig Änderungen am Leistungsportfolio agil vorzunehmen.“

Schließlich begrüßte der Verband noch den breiten Ansatz des Projektes, welches neben mehreren Ministerien auch gemeinsam mit Frankreich und der Unterstützung diverser Wirtschaftsunternehmen aufgesetzt werden soll.

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IT-Mittelstand begrüßt Pflichtfach Informatik in NRW

Aachen, 19. September 2019 – Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) begrüßt die Ankündigung Yvonne Gebauers, Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen, Informatik an Schulen in NRW als Pflichtfach einzuführen.

„Es freut uns, dass Bemühungen, wie unsere Petition für ein Schulpflichtfach Informatik, schließlich Wirkung zeigen. Das wäre ein später, aber richtiger Schritt der Landesregierung“, so BITMi-Präsident Dr. Oliver Grün. „Wichtig ist natürlich nun eine zeitnahe Umsetzung der Ankündigung.“

Mit der Initiative www.informatiknrw.de hatte der BITMi eine Online-Petition gestartet, Informatik in NRW zum Pflichtschulfach zu erheben. Zum Bündnis gehören auch die Gesellschaft für Informatik (GI), der eco – Verband der Internetwirtschaft e.V., der Bundesverband Künstliche Intelligenz e.V., der Beirat Junge Digitale Wirtschaft im BMWi, der Bundesverband Deutsche Startups e.V. sowie die Initiative „MINT Zukunft schaffen“. Neben der Repräsentation von einigen 10.000 Vertretern der IT-Wirtschaft durch das Bündnis haben rund 1.500 Einzelpersonen zusätzlich die Petition unterzeichnet. Das Bündnis hatte die Forderung auch in einem offenen Brief an die Landesregierung formuliert.

Bianca Bockhoff Keine Kommentare

BITMi und Mittelstandsallianz zur Mittelstandsstrategie des BMWi: Begrüßenswert, aber mit Nachbesserungsbedarf

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) veröffentlicht gemeinsam mit der Mittelstandsallianz des BVMW folgende Mitteilung:

Berlin, 17. September 2019 – Mit der Einrichtung einer Stabsstelle zur Mittelstandsstrategie sendet der Bundesminister ein wichtiges Signal und geht einen entscheidenden Schritt auf die Akteure zu. Die Mitglieder der Mittelstandsallianz begrüßen, dass der Bundeswirtschaftsminister Korrekturen zum Kurs bei der Industriestrategie 2030 vorgenommen hat. Damit wird den Themen von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) insgesamt mehr Aufmerksamkeit geschenkt.

Bürokratie und Fachkräftemangel anpacken

Im Strategiepapier des Bundeswirtschaftsministers werden viele wichtige Punkte mittelständischer Politik angesprochen: die Abschaffung unnötiger bürokratischer Überregulierungen oder die Forderung einer effektiven Fachkräftestrategie. Positiv hervorzuheben ist, dass Bundesminister Altmaier vorschlägt, die Höchstarbeitszeit von einer täglichen auf eine wöchentliche Betrachtung zu ändern. In Zeiten der Flexibilisierung der Arbeitswelt ist dies ein erster Schritt in die richtige Richtung.

Dennoch sind wir davon überzeugt, dass eine Mittelstandsstrategie ohne klare Politik für Unternehmertum und Selbstständigkeit deren grundlegende Bedeutung für den deutschen Mittelstand ignoriert. Wir fordern, dass eine Mittelstandsstrategie immer auch als Fachkräftestrategie verstanden werden muss. Die projektbasierte Form des Arbeitens gewinnt enorm an Bedeutung und damit einhergehend auch der Einsatz selbständiger Experten*innen. Politik muss reagieren wenn, wie in jüngsten Fällen zu sehen war, aufgrund von fehlender Rechtssicherheit Aufträge ins Ausland verlegt werden oder sogar ein Auftragsverbot an Selbstständige verhängt wird. Dies schadet unserer Wirtschaftsleistung in gewaltigem Maße. Als Mittelstandsallianz treten wir dafür ein, dass Rechtssicherheit für Selbstständige geschaffen wird, um Abwärts-Entwicklung entgegenzuwirken und größeren Schaden für die deutsche Wirtschaft zu vermeiden.

Glasfaserausbau vorantreiben

Ferner fehlt ein klares und wegweisendes Bekenntnis zum flächendeckenden Glasfaserausbau als Rückgrat für den Mittelstand. Es muss klar sein: Den flächendeckenden Glasfaserausbau bis in die Gebäude benötigen wir nicht nur als Basis für Cloud-Computing, Smart Farming, autonomes Fahren oder 5G, sondern ebenso für die weitere Entwicklung, angefangen vom Gesundheitssektor bis hin zu Industrie/Arbeit 4.0. Die aktuelle Lage ist unbefriedigend. Dringend gefordert sind sowohl die rechtlichen als auch die regulatorischen Maßnahmen sowie neue Förderkulissen, die in ihrer Gesamtheit auf das Infrastrukturziel Glasfaser hinwirken und Anreize für Investitionen in Glasfasernetze im Wettbewerb setzen. Mittelständische Unternehmen sind schon heute maßgebliche Treiber des Glasfaserausbaus in den Städten und auf dem Land und werden auch zukünftig einen wesentlichen Beitrag beim weiteren Ausbau leisten. Ebenso muss der Mittelstand als Dienstleister für Netzanbindung, IT-Sicherheit oder Clouddienste mitgedacht werden.

Pragmatische Innovationspolitik

Im Bereich der Innovationspolitik muss die Praktikabilität für mittelständische Unternehmen in den Fokus rücken. Viele Förderprogramme gehen derzeit am Mittelstand vorbei, beispielsweise die Förderung alternativer Antriebe oder die steuerliche Forschungsförderung. Bei der Projektförderung brauchen wir dringend ein mittelstandsgerechtes Antragstellungsverfahren. Im Moment ist es einem kleinen Unternehmen kaum möglich, Anträge ohne Hilfe stellen zu können. Grund dafür sind komplizierte und bürokratische Verfahren – auch dies verhindert Innovation im Mittelstand.

Freihandel und Mittelstandsfreundliche IP-Politik

Wir begrüßen die Forderungen nach grenzüberschreitendem Freihandel und verlässlichen außenwirtschaftlichen Rahmenbedingungen.

Innovation braucht Rechtssicherheit gerade in Bezug auf IP-Rechte. Der Mittelstand muss deshalb vor einem wachsenden Bestand minderwertiger Patente geschützt werden, um mehr in Forschung und Entwicklung investieren zu können. Insbesondere muss der Einwand der Nichtigkeit von Patenten prozessual gestärkt werden. Im Bereich der Software muss sichergestellt werden, dass das unbürokratische und effektive Urheberrecht nicht durch eine Ausdehnung des Patenrechts beeinträchtigt wird. Im Hinblick auf das kommende Europäische Patent mit einheitlicher Wirkung und das Einheitliche Patentgericht müssen Nachbesserungen vorgenommen werden, um auch hier den Einwand der Nichtigkeit zu stärken und Mehrkosten für den Mittelstand zu vermeiden.

Den Mittelstand auf internationaler und besonders der EU-Ebene zu stärken erfordert ebenso, ihn vor Mehraufwand zu schützen. Dies bedeutet auch, die gesetzlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen für die Schaffung eines einheitlichen, gesamteuropäischen Binnenmarktes anzupassen.

Die Mitglieder der Mittelstandsallianz werden die weiteren Schritte und Ideen für den Mittelstand auch weiterhin konstruktiv mit begleiten.

Die Pressemitteilung der Mittelstandsallianz finden Sie durch den BVMW – Bundesverband mittelständische Wirtschaft,
Unternehmerverband Deutschlands e.V., hier veröffentlicht: https://www.bvmw.de/mittelstand-aktuell/news/4408/mittelstandsstrategie-ist-ein-wichtiger-schritt-1/

Über die Mittelstandsallianz:

Die Mittelstandsallianz vereint mittelständisch geprägte Branchenverbände, die sich unter dem Dach des BVMW gemeinsam für eine mittelstandsfreundliche Gesetzgebung einsetzen. Die Teilnehmer der Mittelstandsallianz eint der Wille, die für den Mittelstand dringenden Themen mit einer Stimme in die Politik zu tragen. Mit über 30 Verbänden vertritt die Mittelstandsallianz über 900 000 Mitglieder. https://www.bvmw.de/der-bvmw/sektionen/mittelstandsallianz/

Bild: Jörg Zägel [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)]