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26.05.2010 | 15:09 Uhr

BITMi stellt fest: IT-Einkäufer wünschen ISO 9001

Immer häufiger fordern Einkäufer von ihren Lieferanten den Nachweis der ISO 9001-Konformität. Für mittelständische IT-Unternehmen bietet sich als Lösung die ressourcenschonende Zertifizierung über die ISO 9001-Verbundzertifizierung des BITMi an.

Aachen, 31. März 2010. ISO 9001-Zertifizierungen werden heute in 176 Staaten durchgeführt. Die Anzahl der zertifizierten Unternehmen in der EU stieg seit 1995 um das Fünffache. Alleine ca. 230.000 Unternehmen der Volksrepublik China sind heute schon zertifiziert. Damit ist IS0 9001 heute der weltweite de facto Vergleichstandard für Qualitätsmanagementsysteme zur gezielten Verbesserung von Produkten, Prozessen und Leistungen. Mit ISO 9001 zertifizierte Anbieter beweisen ihre Fähigkeit, Qualitätsstandards einzuhalten und weiterzuentwickeln. Infolgedessen wird es von vielen zertifizierten Unternehmen als Marketinginstrument eingesetzt, um ihre Kunden von ihren Produkten und Dienstleistungen zu überzeugen.

QM eröffnet Chancen

Auch im Bereich der Informationstechnologie (IT) wird ISO 9001 zunehmend wichtiger. Immer mehr Kunden, so registriert der Bundesverband IT-Mittelstand, fordern von ihren IT-Lieferanten den Nachweis von ISO 9001. "Beispielsweise berichtet ein Mitgliedsunternehmen, welches die IT-Infrastruktur für einen Automobilhersteller einrichtet, dass ISO 9001 ein wichtiges Merkmal bei der betriebswirtschaftlichen Lieferantenbewertung ist", berichtet Dr. Oliver Grün, Vorsitzender des Bundesverband IT-Mittelstand, dessen eigenes Unternehmen, die GRÜN Software AG, bereits nach ISO 9001 zertifiziert ist. Es sind aber nicht nur die klassischen Qualitätsmanagementbranchen der Automobilproduktion oder des Anlagenbaus, die den Qualitätsnachweis fordern, auch viele Behörden oder Dienstleistungsorganisationen haben zwischenzeitlich ISO 9001 als eine Bedingung in ihre Einkaufsrichtlinien aufgenommen. Ohne ISO 9001 ist das Unternehmen vom Bieterverfahren ausgeschlossen, verspielt also schon die Chance auf den Sieg bevor das Rennen aufgenommen wird. "Dies ist insofern verständlich, als ISO 9001 zertifizierte Kundenunternehmen sicherstellen wollen, dass die von ihnen gegenüber der Öffentlichkeit deklarierten Qualitätsstandards über die gesamte Wertschöpfungskette eingehalten werden", erläutert Oliver Grün. Dieser Trend zur ISO 9001- Konformität von Anbietern wird insofern fortlaufend verstärkt, als die Etablierung "einvernehmlicher und vorteilhafter Lieferantenbeziehungen" zu den acht Grundprinzipien des Qualitätsmanagements nach ISO 9001 zählen.

ISO 9001 für IT-KMUs

ISO 9001 ist also ein Zeichen der Zeit. Was aber können kleinere und mittlere IT-Firmen (IT-KMUs) unternehmen, die über wenig Ressourcen verfügen und mit dem Alltagsgeschäft beschäftigt sind, um nicht abgehängt zu werden? "Diese Frage haben wir vom Bundesverband IT-Mittelstand uns auch gestellt und die ISO 9001-Verbundzertifizierung entwickelt", erklärt Grün und fährt fort: "Dieses System, bei dem sich mehrere Unternehmen zusammenschließen, nutzt Synergieeffekte und kann so die ISO 9001-Zertifizierung bei niedrigsten Kosten und maximaler Schonung der Ressourcen erreichen". Bereits 2009 konnten in einem ersten Verbund 13 IT-Unternehmen auf diese Weise ordnungsgemäß zertifiziert werden und verfügen heute jeweils über ein eigenständiges ISO 9001-Zertifikat. Im Mai 2010 startet voraussichtlich die zweite Gruppe. Bereits jetzt konnten etliche IT-KMUs von einer Teilnahme überzeugt werden, so unter anderem die asis Soft- und Hardware GmbH, die codia Software GmbH, die Electronic Compact Organisations-Systeme GmbH, die Equitania Software GmbH, die PSB-Professional Solutions for Business GmbH und die Silverstroke AG.