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06.06.2012 | 09:00 Uhr

BITMi unterstützt Fachkräftekampagne der Bundesregierung

Aachen,06. Juni 2012 - "Mit der jetzt gestarteten Fachkräfteoffensive hat die Bundesregierung die Zeichen der Zeit erkannt", erklärt Präsident und Vorstandsvorsitzender des Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi), Vorstand der GRÜN Software AG. "Gerade für die mittelständische IT-Wirtschaft  ist der Fachkräftemangel  ein Hemmschuh bei der Entfaltung ihres vollen wirtschaftlichen Wachstumspotenzials und der Schaffung von mehr Arbeitsplätzen. Der BITMi plädiert daher schon seit langem für eine Verbesserung des Schul- und Ausbildungssystems, wünscht sich aber auch die Zuwanderung ausländischer Fachkräfte."

Mit einer breit angelegten Informations- und Werbeoffensive beabsichtigen die Bundesregierung und die Bundesarbeitsagentur kurz vor dem zweiten Fachkräftegipfel, dem seit Jahren andauernden Fachkräftemangel der deutschen Wirtschaft Herr zu werden. Die Internetplattform www.fachkräfte-offensive.de bündelt Informationen für inländische Unternehmen und Arbeitnehmer, die noch am Anfang ihrer Karriere stehen oder schon einige Schritte getan haben. Das Portal www.make-it-in-Germany.com dagegen wirbt für Zuwanderung ausländischer Fachkräfte und liefert wichtige Erläuterungen über Arbeiten, Leben und Aufnahmebestimmungen in Deutschland.

"Der Zeitpunkt für Deutschland sich im globalen Wettbewerb um die fähigsten Mitarbeiter zu positionieren ist günstig. Deutschland hat seine Stärken in der derzeitigen Wirtschafts- und Finanzkrise herausstellen können", meint Oliver Grün. "Die weltweite Faszination für den Standort Deutschland müssen wir jetzt ausnutzen, indem wir qualifiziertes Personal davon überzeugen Deutschland als Alternative zu klassischen Auswanderungsländern wie die U.S.A., Kanada und Australien in den Blick zu nehmen." Die Fehler der Vergangenheit, so Grün, dürfen aber nicht wiederholt werden. "Es kommen nicht nur Arbeitskräfte, sondern auch Menschen, denen wir die Hand reichen sollten", meint Grün und schließt sich der von  Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) geforderten "Willkommenskultur" an.