Die IT-KMUs betrachten QM mit Skepsis. Die Kosten seien zu hoch, so das Meinungsbild, doch jetzt existiert eine Lösung: die ISO 9001-Verbundzertifizierung des Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi).
Haben Sie Interesse? Dann kontaktieren Sie uns unter kontakt@bitmi.de.

ISO 9001 als Schlüssel zum Erfolg

Qualitätsmanagement bedeutet die Verbesserung von Produkten, Prozessen oder Leistungen. QM verschafft auf diese Weise Effizienzgewinne und fördert das Unternehmenswachstum. Außerdem wird die Anerkennung des Unternehmens in der Öffentlichkeit gestärkt.

  • Optimierung durch Steuerung
  • Vermeidung von Fehlern
  • Marketingeffekt
  • Mitarbeiterqualifikation
  • Aufbau einer Wissensbasis

Die schlanke ISO 9001-Verbundzertifizierung des Bundesverband IT-Mittelstand (BITMi) ist speziell für die Anforderungen kleiner und mittlerer IT-Unternehmen konzipiert. Eine gemeinsame Zertifizierung im Verbund ermöglicht es den beteiligten Unternehmen, die Vorteile von QM unter Einhaltung des ISO 9001-Standards zu realisieren, ohne das operative Geschäft zu stören. Weitere Vorteile sind:

  • wenige Auditierungstage
  • Schonung von Ressourcen
  • Entlastung von Mitarbeitern
  • systematische Einführung
  • Zertifizierungsgarantie

Die Bezahlung erfolgt zu  50 % bei Vertragsunterzeichnung und zu 50 % bei Zertifikatserteilung.
Die Einführung des BITMi-QM-Systems erfolgt zum Festpreis für drei Jahre inklusive aller Leistungen.

Die Mitgliedschaft im Bundesverband IT-Mittelstand ist obligatorisch. Es entstehen – bei weiteren Vorteilen einer Mitgliedschaft – Kosten in Form von Mitgliedsgebühren. Diese können mit dem Dokument „Aufnahmeantrag“ ermittelt werden.

Die Schulungstermine zum QMB finden dieses Jahr jeweils im Kompetenzzentrum der DQM Akademie GmbH, Albertus-Magnus-Str. 2-4, 86836 Graben (bei Augsburg) an folgenden Tagen statt:

  • 20.03.-21.03.2017
  • 09.05.-10.05.2017
  • 20.06.-21.06.2017
  • 19.09.-20.09.2017
  • 26.09.-27.09.2017
  • 28.11.-29.11.2017

Eine Vielzahl von IT-Unternehmen wurde bereits erfolgreich zertifiziert.
Sechs Monate später ist die QM-Zertifizierung bereits abgeschlossen.

Informieren Sie sich über die Möglichkeit einer Teilnahme bei der Geschäftsstelle des Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi).

Das Lean-QM-Konzept des Bundesverband IT-Mittelstand

Erfolgsfaktor Lean-QM mit der ISO 9001 Verbundzertifizierung des Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi).

Qualitätsmanage­ment (QM) ist eine feste Größe in Branchen wie Maschinenbau, Automobilproduktion und Elektrotechnik. Dem gegenüber werden die Chancen von QM nach ISO 9001 von den kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) der IT-Wirtschaft eher selten genutzt. QM nach ISO 9001 ist heute aber ein essentielles Element der Unternehmensstrategie. Ohne QM können mittelfristig Probleme mit erheblichen Nachteilen für das Unternehmen entstehen. Unternehmen der IT-Wirtschaft verschlechtern nicht nur ihre Erfolgsaussichten bei der Vergabe öffentlicher Aufträge, sondern verschenken Effizienzgewinne in einem schärfer werdenden Wettbewerb, denn mit QM kann durchaus ein Mehrwert erreicht werden.

So ist QM ein wichtiges Steuerungsinstrument, das der kontinuierlichen Optimierung der Produkte, Dienstleistungen und firmeninternen Prozesse dient. Zweck von QM ist es außerdem, die Fehlerquote zu senken. Zusätzlich demonstriert QM dem Kunden Verantwortungsbewusstsein, Vertrauenswürdigkeit, Zuverlässigkeit und Zukunftsorientierung. Wichtig ist ebenfalls der Aspekt des Wissensmanagements. Durch QM wird die Mitarbeiterqualifikation beständig weiterentwickelt und eine Wissensbasis geschaffen, die konstante Geschäftsprozesse auch bei häufigen Personalwechseln ermöglicht.

Quality ButtonIm dynamischen Geschäftsalltag der IT-Welt lassen sich jedoch viele KMUs von der Realisierung eines QM-Systems abschrecken. Produktplanung, Kundenanfragen, Vertragsverhandlungen und das operative Geschäft insgesamt verhindern die Weiterentwicklung der unterstützenden Unternehmensprozesse. IT-KMUs, die bereits ein QM-System implementiert haben, stehen dagegen vor der Herausforderung, dieses nachhaltig zu pflegen. Häufig vorgetragene Argumente von IT-KMUs gegen QM sind zu hohe Kosten und Zeitintensität, ohne dass sich im Gegenzug ein feststellbarer Nutzen für das Unternehmen einstellt. Die begrenzten Reserven seien fest an das Tagesgeschäft gebunden. Die Einführung eines QM-Systems sei deswegen schwierig, wenn nicht sogar unmöglich, so das Meinungsbild.

Vor dem Hintergrund dieser Problemlage wurde vom Bundesverband IT-Mittelstand nun ein schlankes und kostengünstiges QM System, die ISO 9001-Verbundzertifizierung, entwickelt, die genau auf die wirtschaftliche Situation kleiner- und mittelständischer IT-Unternehmen zurecht geschnitten ist, dabei allerdings auf der anerkannten Normenreihe DIN EN ISO 9000 ff gemäß nationaler und internationaler Standards unter Einhaltung der gesetzlichen Regelungen beruht.

Die Verbundzertifizierung nutzt Synergieeffekte zwischen den beteiligten IT-Unternehmen und konzentriert sich auf die wesentlichen Geschäftsprozesse. Deswegen ist die Verbundzertifizierung des BITMi gleichbedeutend mit Lean-QM.

Zur Einführung des QM-Systems wird zunächst in enger Abstimmung mit den beteiligten Unternehmen ein zentrales QM-System entwickelt, welches für alle Verbundpartner geeignet ist. Dies geschieht auf Grundlage vertraglicher Vereinbarungen zwischen den Niederlassungen und dem Bundesverband IT-Mittelstand. Dabei wird die Vertraulichkeit aller Informationen zugesichert. Übergeordnetes Ziel ist es, die Basisprozesse zu identifizieren. Basisprozesse sind solche Prozesse, die bei den Unternehmen aufgrund ihrer Zugehörigkeit zur IT-Branche ähnlich verlaufen. Nur diese Basisprozesse werden in den Dokumenten dargestellt und verbindlich festgelegt. Dieses verschlankte QM-System wird bei der Auditierung geprüft. Der Arbeitsaufwand wird so drastisch verringert.

Einzelschritte sind beispielsweise die Ausbildung der internen Auditoren, Erarbeitung der zentralen Musterdokumentation, Beratungstermine in den Niederlassungen, Anpassung der notwendigen QM-Dokumentation, Durchführung zentraler Optimierungsmaßnahmen und die Einführung eines schriftlichen Auditverfahrens zur Überprüfung der QM-Systeme vor Ort. Schon nach 20 Wochen erfolgt die Zertifikatserteilung. In den weiteren 36 Monaten wird das erste und zwIdee Tastatureite Überwachungsaudit sowie das Rezertifizierungsaudit betreut.

Insbesondere die Anzahl der Auditierungstage wird auf diese Weise verringert. Die Auditierungen durch die Zertifizierungsstelle sind im Normalfall eine Herausforderung. Da in der Verbundzertifizierung jedoch alle angeschlossenen Unternehmen nach dem gleichen QM-System arbeiten, prüft die Zertifizierungsstelle nicht alle einzeln. Stattdessen wird nur eine Auswahl von Unternehmen geprüft. So wird die Anzahl der Auditierungstage für das einzelne Unternehmen insgesamt reduziert. Je mehr Firmen sich anschließen, desto geringer die Aufwendungen für das einzelne Unternehmen. Ermittelt wird die Anzahl der Auditierungen, indem die Wurzel aus der Zahl der Beteiligten gezogen wird, z.B. erfolgen bei 16 Unternehmen im ersten Jahr nur vier Prüfungen. Das einzelne Unternehmen wird in diesem Fall im Durchschnitt nur alle drei bis fünf Jahre vor Ort überprüft.

Neben der Aufwandsreduzierung werden enorme Kosten eingespart. Diese liegen für Mitglieder des Bundesverband IT-Mittelstand bei ca. 3700 Euro. Im branchenüblichen Vergleich ist dies außerordentlich niedrig. Gemeinsam mit dem QM-Beratungsunternehmen EuroConsult übernimmt der Verband die Beratung, Schulung, Einführung und Festlegung des Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001:2000 sowie die Durchführung von internen Audits. Bereits zertifizierte teilnehmende Unternehmen können dieser Matrix-/ Verbundzertifizierung beitreten und so den entstehenden Kosten- und Zeitvorteil nutzen. Gleichzeitig wird die vorhandene QM-Dokumentation optimiert und vereinfacht, um die Effizienz des QM-Systems zu erhöhen.

„Mit der BITMi ISO 9001-Verbundzertifizierung schaffen wir den Spagat zwischen der zwingend notwendigen Einführung von QM und der für ein IT-KMU stets drängenden Kosten- und Kapazitätsfrage“, betont Dr. Oliver Grün, Vorstandsvorsitzender des Bundesverband IT-Mittelstand.